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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Autofahrer suchen Schleichweg über Nebenstraßen
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Sperrung der Albrechtstraße: Vorschläge der Anlieger stoßen auf Ablehnung - Bauarbeiten noch bis zum Frühjahr 2007
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Originaltext:
Autofahrer suchen Schleichweg über Nebenstraßen

Sperrung der Albrechtstraße: Vorschläge der Anlieger stoßen auf Ablehnung - Bauarbeiten noch bis Frühjahr 2007

Von Marie-Luise Braun

Westerberg Zurzeit ist ein Teil der Albrechtstraße für Autos gesperrt, denn die Kanalisation und die Straße werden erneuert. Während der Bauarbeiten sucht sich der Verkehr seine Wege durch die umliegenden Straßen. Einige Anwohner fühlen sich dadurch belästigt und äußerten in einem Schreiben an den Stadtentwicklungsausschuss Vorschläge für die Veränderung der Verkehrssituation.

Dr. Klaus Busch spricht von einem erheblich höheren Verkehrsaufkommen auf den umliegenden Straßen. Oft staue sich der Verkehr, und das nicht nur zu den Stoßzeiten, sondern auch dann, " wenn ein Lieferfahrzeug oder ein Bus in der Straße steht", sagt der Anwohner der Gluckstraße. Dennoch sieht er " Autofahrer nicht als Bösewichte", sondern als Mitbürger, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit. Hierfür gelte es, Lösungen zu finden.

Als eine Möglichkeit sieht er die Verlagerung des Hinweisschildes an der Rheiner Landstraße, das erst in Höhe der Mozartstraße auf die Sperrung der Albrechtstraße hinweise. Busch plädiert dafür, dass das Schild weiter stadteinwärts aufgestellt wird, um den Verkehr zu verteilen.

Jürgen Schmidt, Fachdienstleiter Straßenbau, ist sich des Verkehrsproblems bewusst, das Schild wird aber nicht verschoben: " Das würde nur eine Verlagerung bedeuten", nicht jedoch die Lösung, sagt er und betont, dass eine erhöhte Belastung des Umfelds logisch sei. Die Bauarbeiten würden voraussichtlich noch bis Frühjahr oder Sommer 2007 andauern. Ein weiterer Vorschlag von Busch ist die Freigabe der Albrechtstraße in Baupausen. Nach Angaben von Stadtwerke-Sprecher Robert Woggon lohne sich das aber nicht während kürzerer Baupausen. " Der Sicherheitsaufwand ist zu groß", erklärt er, und gute Sicherung sei gerade bei einer vier Meter tiefen Baugrube unerlässlich. Woggon schließt aber nicht aus, dass die Straße während längerer Baupausen freigegeben werden könne.

Weitere Vorschläge von Anwohnern wie der Einbau eines Kreisverkehrs oder einer Schikane an der Buswende im Liszthof werden von der Stadt als nicht sinnvoll oder finanziell machbar beurteilt. Es werden auch keine zusätzlichen Hinweisschilder auf die Tempo-30-Zone an der Mozartstraße/ Gluckstraße/ Händelstraße aufgestellt. Der Grund: Das sei nicht im Sinne der Straßenverkehrsordnung. Den Hinweisen der Anwohner, die Bauarbeiten an der Lotter Straße zügig zu beenden, setzt die Stadt entgegen, dass diese keine Auswirkungen auf den Verkehr rund um die Albrechtstraße hätten. Überprüft und wenn nötig ergänzt werden jedoch die Durchfahrtverbote für Lkw.

DIE BAUSTELLE an der Albrechtstraße führe zu Verkehrsproblemen in den Seitenstraßen, beklagen die Anwohner. Foto: Jörn Martens
Autor:
Marie-Luise Braun


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