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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Nichts für Leute mit Höhenangst
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Rosenplatzschule: Stadt stellt ihre Dächer für Solarstromanlagen zur Verfügung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nichts für Leute mit Höhenangst

Rosenplatzschule: Stadt stellt ihre Dächer für Solarstromanlagen zur Verfügung

Wüste (mlb) Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, hat die Stadt das Solardachkataster ins Leben gerufen. Mit ihm stellt sie Dächer öffentlicher Gebäude für den Aufbau von Solarenergieanlagen zur Verfügung. Auf der Rosenplatzschule wurde jetzt die erste Anlage installiert.

Für Menschen mit Höhenangst ist dieser Job wahrlich nichts: Auf dem Dach der Rosenplatzschule befestigen eine Hand voll Männer 170 unhandliche Solarmodule. Pro Quadratmeter wiegen die Teile etwa 16 Kilo. Gesichert sind die Arbeiter nur durch ein Gerüst an der Fassade.

Und auch das schwankt. Also wird das Interview besser in das Gebäude verlegt. So geht es unter das Dach zwischen Gebälk und noch baumelnde Verbindungskabel.

Bauleitung, Projektplanung und Betrieb der Anlage liegen bei der Firma Windenergie Osnabrück GmbH & Co. KG (WEO): " Wir haben mit der Stadt einen Gestattungsvertrag über 21 Jahre abgeschlossen", erläutert Mitarbeiter Andre Gehrke. Das bedeutet: Die WEO baut die Anlage auf und speist den gewonnenen Strom in das Netz der Stadtwerke ein. Das ist nach dem Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) seit dem Jahr 2000 möglich.

" Die Stadtwerke vergüten uns die Energie mit 54, 5 Cent pro Kilowattstunde", sagt Gehrke und rechnet mit einem Jahresertrag von 22000 Kilowattstunden (kWh). Die Nutzung des Dachs ist für die WEO kostenlos. Die Anlage kostet 142000 Euro.

" Es ist ein Projekt für unsere nachfolgenden Generationen", meint Gehrke, " in 20Jahren ist die Anlage abgeschrieben, dann wird Sonnenstrom günstiger."

Um den Schulbetrieb nicht zu stören, wurde die Anlage während der Osterferien aufgebaut. Die Installateure der Rainbows End Solartechnik GmbH mussten sich sputen: Durch die Feiertage standen ihnen nur acht Arbeitstage zur Verfügung.

In der ersten Schulwoche werden noch einige Arbeiten Im Keller des Gebäudes durchgeführt: Der auf dem Dach erzeugte Gleichstrom wird hier in vier kleinen Kästen mit dem freundlichen Namen " Sunny Boy" in Wechselstrom umgewandelt. " Geplant ist, dass die Anlage Ende der nächsten Woche läuft", hofft Gehrke.

DER ROSENPLATZSCHULE aufs Dach gestiegen: Die Stadt stellt ihre Dächer für Solarstromlagen zur Verfügung, und bei der Schule ging' s los. Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
mlb


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