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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Munition für die Ortsratskritiker"
Zwischenüberschrift:
Atter: Elstro besteht auf Tagesordnung
Artikel:
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Originaltext:
" Munition für die Ortsratskritiker"

Atter: Elstro besteht auf Tagesordnung

Atter (ack)

Eine Ampelkreuzung soll die Situation auf dem Autobahnzubringer an der Anschlussstelle Hafen entschärfen und die Anbindung des Gewerbeparks Atter-Mitte verbessern. Geht es nach den Planern, möglichst noch vor den Sommerferien. Doch einige Mitglieder des Ortsrats Atter erwiesen sich am Mittwochabend als Spielverderber.

Denn der Punkt " Bebauungsplan 340 (Gewerbepark Atter-Mitte)" fehlte auf der am 24. März an die Ortsratsmitglieder verschickten Einladung. Mit Datum vom 1. April hatte das Büro für Ratsangelegenheiten aber beantragt, die Tagesordnung um diesen Punkt zu erweitern.

Doch der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Elstro äußerte unvermittelt Bedenken: Kein Atteraner Bürger wisse, dass an diesem Abend über die Ampelkreuzung beraten werde, argumentierte er. " Das gleicht einem Beschluss in Hinterzimmern." Der Ortsrat könne das Thema bei seiner nächsten Sitzung im Juni besprechen.

Jan van den Beld vom Fachbereich Städtebau, der eigentlich gekommen war, um das Vorhaben detailliert vorzustellen, widersprach. Die Verwaltung stufe den Umbau des unfallträchtigen Knotenpunkts als so wichtig ein, dass sie ihn mit Hochdruck vorantreibe. Der Zeitplan sei darauf ausgelegt, dass der Stadtrat bereits in seiner Sitzung am 26. April darüber beschließe.

Joachim Tegeler (CDU) warnte zudem, dass es allen Kritikern der Ortsräte weitere Munition liefern könne, wenn sich die Atteraner nun als Bremser betätigten.

Bei der anschließenden Abstimmung kam es zum Patt: Fünf Lokalpolitiker stimmten für die Erweiterung der Tagesordnung, darunter SPD-Ortsbürgermeisterin Annemarie Fitschen. Fünf Ortsratsmitglieder um Manfred Elstro votierten dagegen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Der sichtlich verärgerte van den Beld konnte seine Unterlagen wieder einpacken und den Nachhauseweg antreten.

Ein Indiz dafür, warum Elstro zum Prinzipienreiter wurde, liefert ein Blick in die Beschlussvorlage der Verwaltung: Während der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans waren zwei Stellungnahmen eingereicht worden. Eine stammte von Manfred Elstro und seiner Frau Brigitte. Ihre Kritik: Die geplante Öffnung der Straße Eikesberg begünstige den Schleichverkehr in Richtung Hasbergen-Gaste und Ikea.

Wie Annemarie Fitschen gestern mitteilte, wird sich der Ortsrat am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr zu einer Sondersitzung treffen. Einziger Punkt der Tagesordnung: der Bebauungsplan 340.

NUR MIT EINEM FUSSWEG sind der Autobahnzubringer und die Straße Eikesberg miteinander verbunden. Demnächst sollen hier auch Autos und Lkw freie Fahrt haben.

Foto:
Klaus Lindemann
Autor:
ack


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