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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Blutbuche fällt der Säge zum Opfer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weststadt Eine 100 Jahrealte Blutbuche, markantes Merkmal an der Katharinenstraße/ Ecke Arndtstraße, wird bald der Motorsäge zum Opfer fallen. Starker Befall mit dem Riesensporling, einem schädlichen Schimmelpilz, macht die Abholzung unumgänglich. " Anlieger und Naturfreunde werden sich sicher wundern und vielleicht sogar empört sein", sagt Andreas Berger, Rechtsvertreter der Eigentümerin Roswitha Baumeister. Eine Besichtigung durch die Stadt und einen Gartenbauer bestätigten, dass der Pilz, der an dem Baum bis zu einen Meter in die Höhe wuchert, dem Holz mittlerweile derart geschadet hat, dass der wuchtige 20-Meter-Riese umstürzen könnte. Warum der Baum überhaupt von dem Schädling befallen wurde, hatte auch der Ortstermin nicht klären können. Über den Verlust alter Baumsubstanz hinaus führte die Beseitigung sogar zu einer rechtlichen Auseinandersetzung zwischen der Stadt und der Familie Baumeister, die außergerichtlich beigelegt wurde: Wer kommt für die Kosten und den Abtransport des Baumes von rund 2000 Euro auf? " Sicher ist, dass das Wurzelwerk bei Kanalbauarbeiten beschädigt wurde", erklärt Berger. Schäden könnten aber ebenso bei Gartenarbeiten oder durch sauren Regen entstanden sein. Die Eigentümerin muss nun die Kosten tragen, weil der Baum auf privatem Grund steht. " Für einen Erhalt des Baumes gibt es keine Chance", legt Frank Bludau vom Fachbereich Grün und Umwelt dar. Der Baum müsste ein Naturdenkmal, Brutstätte einer bedrohten Tierart oder Im Bebauungsplan per Erhaltungsgebot geschützt sein. Nichts davon trifft zu. Von der Fällaktion am 2. April wurde schon die Polizei informiert: " Damit sie nicht womöglich die Arbeit unterbindet", so Berger.
Autor:
kmoe


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