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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Gefährlicher Sprengsatz lag unter dem Rasen
Zwischenüberschrift:
Getsern abend um 20.08 Uhr wurde am Haselaischaftsweg ein britischer Blinggämger entschärft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Gefahrlicher Sprengsatz lag unter dem Rasen

Gestern Abend um 20.08 Uhr wurde am Haselaischaftsweg ein britischer Blindgänger entschärft

Sonnenhügel d. Großer Schreck für eine Familie am Haselaischaftsweg: In ihrem Garten, nur 80 Zentimeter tief unter dem Rasen, wurde eine fünf Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Gestern Abend um 20.08 Uhr wurde sie von Sprengmeister Thomas Gesk entschärft.

Zuvor hatten rund 4000 Menschen aus dem Gebiet um Umkreis von 500 Metern um den Fund ihre Häuser verlassen müssen. Als sich die Sicherheitskräfte überzeugt hatten, dass sich niemand mehr in der Nähe des Weltkriegsüberbleibsels befand, konnte der Sprengmeister an die Arbeit gehen und den Heckzünder der britischen Bombe herausdrehen.

An der Evakuierung waren rund 150 Sicherheits- und Hilfsdienstkräfte (83 Polizei, 30 Technisches Hilfswerk, 20 Freiwillige Feuerwehr, 20 weitere Hilfsorganisationen) beteiligt. Auch Angehörige der in Osnabrück stationierten britischen Garnison halfen bei der Evakuierung. Für die Bürger, die ihre Wohnungen verlassen mussten, stand die Gesamtschule Schinkel offen. 29 Menschen wurden dort betreut. Die Feuerwehr transportierte 14 Hilfsbedürftige in das Evakuierungszentrum.

Seit fünf Jahren wird im Stadtgebiet Osnabrücks gezielt nach Bombenblindgängern gesucht. Seitdem wurde über achthundertmal verdächtigen Objekten nachgegangen, und in 120 Fällen wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst fündig: Zwischen 50 und 500 Kilogramm schwere Sprengbomben unterschiedlichen Kalibers und unterschiedlicher Zündsysteme sowie so genannte Brandbombencluster wurden entschärft beziehungsweise sichergestellt. Gesucht wurde schwerpunktmäßig bisher in den Stadtteilen Fledder, Schinkel, Dodesheide und Haste. Aber auch in anderen Stadtteilen wie Neustadt, Schölerberg oder Widukindland wurden Blindgänger gefunden. In diesem Jahr sind die Stadtteile Sonnenhügel, Dodesheide und Wüste Schwerpunkte der Suche.

EIN EINGESPIELTES TEAM sind die Ehrenamtlichen vom Technischen Hilfswerk (hier Ludger Helmig und Timo Werner) und die Polizei bei den Evakuierungen. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
d.


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