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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Für großzügige Sandflächen ist kein Geld mehr da
Zwischenüberschrift:
Wenn auf den Spielplätzen das Gras wuchert, ist das von der Stadt gewollt - Sicherheitsstreifen um Rutschen und Schaukeln
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Ziemlich grün nimmt sich der Spielplatz am Carl-Hermann-Gosling-Platz aus. Gleich neben der Wippe schießen die Grashalme aus dem Boden, ziemlich breit erscheint der qrüne Streifen aus Gras und Kräutern um den Platz herum. Das soll so sein. Denn die Zeiten, in denen die Stadt Geld für großzügige Sandflächen hatte, sind vorbei.

" Das sieht ein bisschen ungepflegt aus", entschuldigt Hartmut Damerow vom Fachbereich Grün und Umwelt der Stadt. Denn derzeit sprießen die Halme noch etwas ungeordnet aus dem Boden. Das soll sich im Herbst ändern, wenn sich die Regiebetriebe den Grünstreifen vornehmen. Im Sommer lohne das noch nicht, weil dann die Bewässerung des frischen Grases zu teuer sei, so Damerow. Die Sicherheit auf dem Platz haben die Mitarbeiter des Grünflächenamtes bei der Umgestaltung schon im Blick. Denn um die Spielgeräte herum ist ein Fallschutz erforderlich, und dafür bleibt genügend weißer Sand. Das gilt zum Beispiel für Schaukeln, Kletterwände und Rutschen.

Aul dem Carl-Hermann-Gosling-Platz in der Weststadt hat der Fachbereich Grün und Umwelt den Sand in diesem Sommer komplett ausgetauscht. Das ist auch auf 39 anderen Spielplätzen geschehen. Außerdem wurde auf weiteren 40 Plätzen der Sand gereinigt. Auf sämtlichen 250 Spielplätzen in der Stadt könne das allerdings nicht jedes Jahr geschehen, sagen die Verantwortlichen. 60000 Euro stehen dem Grünflächenamt zur Verfügung, um den Sand reinigen oder wechseln zu lassen. Dieses Budget sei in diesem Sommer ausgeschöpft worden, erklärt Damerow.

Mancherorts sprießen deshalb die Kräuter aus dem Sand wie auf dem Spielplatz am Sommerkamp in Atter. Die Anwohner haben sich deshalb bereits bei der Stadt beschwert, doch passiert ist bisher nichts. Nur alle drei bis fünf Jahre könne der Sand auf einer Spielfläche gewechselt werden, erklärt Hartmut Damerow. Mehr lasse der Haushalt der Stadt nicht zu.

Auch über die Holzrutsche hat Anwohner Friedhelm Schulte sich bereits beschwert. An deren Seiten blättert das Holz ab, Kinder könnten sich beim Rutschen Splitter einfangen. Das haben die Mitarbeiter des Grünflächenamtes Inzwischen bemerkt. Sie kümmern sich darum, dass die Rutsche neue Seitenwände bekommt. Hartmut Damerow ermuntert ausdrücklich alle Anwohner, sich wie Friedhelm Schulte bei der Stadt zu melden (Frau Niemeyer, - Telefon 3233436), wenn sie etwas auf Spielplätzen zu bemängeln haben oder der Wunsch nach einem neuen Spielgerät besteht. " Wir können nicht alle Wünsche erfüllen", schränkt Damerow ein. Aber an Verbesserungsvorschlägen hätten die städtischen Mitarbeiter großes Interesse.

AN GRAS AUF SPIELPLATZEN werden sich Kinder und Eltern gewöhnen müssen. Allerdings soll es dichter wachsen als hier am Bramkamp in Atter. Foto: T. Osterfeld
Autor:
Anne Reinert


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