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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erdverkabelung "kann sogar preiswerter sein"
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Grüne zur Hochspannungsleitung
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Originaltext:
Erdverkabelung " kann sogar preiswerter sein"

Grüne zur Hochspannungsleitung

Schinkel (Eb.)
Die Grünen fordern für die seit 1998 vom Energiekonzern RWE geplante Hochspannungsleitung im Stadtteil Schinkel eine unterirdische Verlegung.

Eine vor wenigen Monaten veröffentliche Studie der Universität Duisburg-Essen beweise, dass Erdkabel gegenüber Freileitungen für den auch im Schinkel geplanten Spannungsbereich von 110 kV sogar preiswerter sein könnte, teilte die Osnabrücker Grünen-Landtagsabgeordnete Dorothea Steiner mit.

Das im Jahr 2000 abgeschlossene Raumordnungsverfahren muss daher nach Ansicht der grünen Politikerin überprüft werden. Seinerzeit hatte die Bezirksregierung Weser-Ems die Forderung der Stadt nach Erdverkabelung abgelehnt.
" Die technische Entwicklung ist in den letzten fünf Jahren weitergegangen. Es gibt inzwischen bessere Möglichkeiten, deshalb dürfen die Bürgerinnen und Bürger jetzt nicht wegen einer alten Genehmigung mit einer Freileitung belastet werden", schreibt Dorothea Steiner in einer Pressemitteilung.

In ihrer parlamentarischen Anfrage weist die Landtagsabgeordnete auf das geltende Landesraumordnungsprogramm hin. Dort sei die Erdverkabelung verbindlich festgeschrieben, sofern sie technisch und wirtschaftlich vertretbar sei. Die Landesregierung sehe das jedoch offenbar anders: Eine Freileitung sei mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar, hieß es noch Mitte April in einem Schreiben des zuständigen Landwirtschaftsministeriums.

Kritik an " sturer Haltung" In Hannover

Dorothea Steiner möchte nun wissen, wann eine Erdverkabelung für Leitungstrassen bis 110 kV verbindlich wird. Außerdem fragt sie nach den Möglichkeiten, die neueren Erkenntnisse in das Osnabrücker Genehmigungsverfahren einfließen zu lassen.

" Die jetzige Trassenvariante weicht an einigen Stellen von der vorherigen ab. Da muss sowieso einiges neu geplant werden", meint Steiner und fügt an: " Die Landesregierung sollte dringend von ihrer sturen Haltung abrücken."
Autor:
Eb.


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