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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Tagsüber wird gesammelt und nachts geklärt
Zwischenüberschrift:
Klärwerk für 5,8 Millionen Euro umgebaut
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Von Marie-Luise Braun

Eversburg
Die Stadtwerke haben das Klärwerk modernisiert - und außer den direkten Nachbarn hat es niemand bemerkt. Der Grund: " Abwasser fällt immer an, deshalb mussten wir im laufenden Betrieb bauen", sagt Jürgen Peters, der Leiter der Stadtentwässerung, jetzt wurde der erste Modernisierungsschritt beendet, der aufgrund neuer Vorschriften notwendig geworden war.

" Es war furchtbar viel Arbeit", seufzt Jürgen Peters über die letzten Monate, in denen vier Bereiche des Klärwerks erneuert wurden. 5, 8 Millionen Euro kostete der Umbau.

Schritt eins war der Bau eines neuen Speicherbeckens, das 5000 Kubikmeter Wasser fasst. Hier wird künftig einTeil des vorgereinigten Abwassers zurückgehalten, das am Tag anfällt. Aufbereitet wird es in der Nacht, wenn weniger Abwasser anfällt. Auch Schmutzwasserspitzen nach starkem Regen werden hier zwischengespeichert. Damit halten die Stadtwerke die seit Juli des Jahres geltenden Anforderungen ein, ohne die biologische Stufe des Klärwerks auszubauen, wie Peters erklärt.

Der zweite Abschnitt war die Erneuerung der Rechengut- und Sandwäsche. Mit ihr werden feste Stoffe, wie Klopapier, Tampons, Kondome oder Holz aus dem Wasser gefischt. " Schlimm genug, dass das Zeug da drin ist. Es gehört in den Mülleimer, nicht in die Toilette", betont Stadtwerke-Sprecher Robert Woggon.

Diese Stoffe konnten bisher ohne weiteres entsorgt werden. Nach den neuen Vorschriften müssen sie zuvor gereinigt und gepresst werden. Das übernimmt jetzt die neue Anlage. Auch mit Blättern und anderen Rückständen aus der Kanalisation wird so verfahren.

In Schritt drei und vier erneuerten die Stadtwerke den Verteiler für die Vorklärung, mit denen sie die Becken befüllen, und modernisierten das computergestützte Steuerungssystem des Klärwerks. Nötig war die Modernisierung auch wegen des hohen Alters der Anlage. Einige Komponenten waren durch Dauergebrauch " einfach auf", so Peters.

5000 KUBIKMETER ABWASSER fasst das neue Speicherbecken des Klärwerks an der Klöcknerstraße. Foto: Egmont Seiler
Autor:
Marie-Luise Braun


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