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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bald hat der Lärm in Pye ein Ende
Zwischenüberschrift:
Schutzwand an der A1 bis 2007
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK hmd. Die Planungen schreiten voran: Mitte des Jahres beginnen die vorbereitenden Arbeiten, spätestens im Frühjahr 2007 soll dann der dritte Bauabschnitt der Lärmschutzwand an der A1 in Pye fertig gestellt werden.

Die Erwartungen bei vielen Anwohnern sind hoch, denn der zunehmende Verkehr hat zu einer steigenden Lärmbelastung geführt. Über rund zwei Kilometer wird sich die Wand zwischen Fürstenauer Weg bis zur Stadtgrenze in Fahrtrichtung Bremen erstrecken. Je nach lärmtechnischer Berechnung wird der Schallschutz eine Höhe zwischen vier und fünf Metern haben, berichtet Cord Lüesse, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr des Geschäftsbereichs Osnabrück.

Vom lärm betroffen sind auch Anna und Reinhold Weber. Das Ehepaar wohnt am Blaushügel, das Haus ist ungefähr 250 Meter von der Autobahn entfernt. Kaum möglich sei es, vor dem Haus eine Unterhaltung in normaler Lautstärke zu führen oder bei geöffnetem Fenster zu schlafen, berichtet Anna Weber. Sie erwartet durch den Schallschutz eine " höhere Lebensqualität". Die verspricht sich auch der Ortsrat, wie Josef Thöle sagt. Der Ortsbürgermeister erinnert daran, dass die Planungen für den Lärmschutz bis in das Jahr 1989 zurückgehen. Seinerzeit sei versprochen worden, dass " es nicht lang dauern" werde. Eine weitere Hoffnung von Thöle: Möglicherweise wird mit der Wand doch noch ein Wohngebiet im Bereich Pyer Kirchweg und Blaushügel entstehen.

Am Pyer Kirchweg wohnen Hilde und Johannis Kohlbrecher. Für das Ehepaar wird es besonders dann ungemütlich, wenn der Wind ungünstig steht und aus West oder Nordwest bläst. " Bei Ostwind hören wir nicht so viel", sagt Johannis Kohlbrecher. Das Pech der beiden: Für sie gibt es zudem eine Lärmbelastung durch den Pyer Kirchweg, vor allem durch den Busverkehr. Immerhin könnte bald der Lärm aus einer Richtung demnächst wegfallen. Der war bislang nur durch das Wochenendfahrverbot für Lkws reduziert oder aber in für Autofahrer wenig erfreulichen Situationen, wie Anna Weber berichtet: " Am schönsten ist es, wenn Stau ist - da hat man Ruhe."

Hat den Krach satt: Anwohner Johannes Kohlbrecher freut sich auf die neue Lärmschutzwand. Foto: Egmont Seiler
Autor:
hmd


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