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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ausgespielt: Nach vier Jahren ist alles kaputt
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Geräte an der Großen Straße wurden abgebaut - Durch Abnutzung und Vandalismus zerstört
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Ausgespielt: Nach vier Jahren ist alles kaputt

Geräte an der Großen Straße wurden abgebaut - Durch Abnutzung und Vandalismus zerstört

Osnabrück (lö) Das Spielen in der Großen Straße ist - vorerst - vorbei. Keine vier Jahre nachdem die belebte Einkaufsstraße (nicht nur für Kinder) durch ungewöhnliche Spielgeräte bereichert wurde, verschwinden Quirl, Drehscheibe und Hydrauliksitz auch schon wieder. Sie haben der intensiven Nutzung und Vandalismus nicht standgehalten.

Die Wassersäule vor dem Theater in der Innenstadt und einige andere Geräte sind bereits seit längerem verschwunden und Spielgeräte wie die Hydraulikstühle vor L& T oder Woolworth abgesperrt. " Liebe Kinder, dieses Spielgerät kann bis auf weiteres nicht benutzt werden", hieß es entschuldigend auf einem Schild vor den hydraulischen Wippen. Jetzt sind sie ganz verschwunden. Hinter den Absperrungen zeigte sich in den vergangenen Tagen ein Bild der Verwüstung: Die einst so beliebten gelb-roten " Wippsitze" waren kapput, teilweise sogar komplett abgebrochen. " Bis auf weiteres" heißt jetzt erst einmal " auf Dauer", denn ob die Geräte je wieder ihren Einsatz finden, ist unklar.

Der Fachbereich Grün und Umwelt prüft zwar noch, ob sie repariert und an Stellen wie in betreuten Kindertagesstätten günstig wieder aufgebaut werden können. Bei einigen Geräten sei es jedoch schwierig, da Ersatzteile schon nicht mehr zu bekommen seien, erklärt Ulrich Beermann von Fachbereich Grün und Umwelt.

Im Herbst sollen den Ausschüssen Alternativen für die abgebauten Spielgeräte vorgeschlagen werden. Ob und wann neue Geräte in der Großen Straße aufgebaut werden, hängt von der Entscheidung der Ratsgremien ab. Bei der Auswahl soll besonders auf die Widerstandsfähigkeit gegenüber Vandalismus geachtet werden, so Klaus Schröder, Leiter des Fachbereichs.

170 000 DM haben die insgesamt elf Spielgeräte in der Innenstadt damals gekostet. Die von der Kinderkommission mitgeplanten Attraktionen sollten in der Nähe von Cafes stehen, wo sich auch die Eltern während des Stadtbummels hinsetzen.

Schon bald nach dem Aufbau hatte sich herausgestellt, dass die Geräte für den allgemein zugänglichen Raum nicht haltbar genug sind. Nicht einmal komplett aufgestellt, waren die ersten Geräte schon kaputt. Auch damals wurden sie durch Vandalismus zerstört, waren teilweise aber auch von Beginn an fehlerhaft. Trotz hoher Kosten hatte sie der Stadtentwicklungsausschuss reparieren lassen.

DAS WAR' S: Mike Brokmann und Jürgen Schulze Münning vom Grünflächenamt haben die Spielgeräte auf der Großen Straße entfernt, da sie durch Abnutzung und Vandalismus stark beschädigt, die Sitze teilweise sogar komplett abgebrochen waren.Fotos: Michael Hehmann

FRÖHLICHES KINDERLACHEN herschte einst an den beliebten Spielgeräten. Foto: Gert Westdörp
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