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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Bürger planen ihre eigene Verkehrsregelung
Zwischenüberschrift:
Ortsrat Hellern: Veränderte Verkehrsführung unter der Autobahnbrücke an der Rheiner Landstraße
Artikel:
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Originaltext:
Bürger planen ihre eigene Verkehrsregelung

Ortsrat Hellern: Veränderte Verkehrsführung unter der Autobahnbrücke an der Rheiner Landstraße

Hellern ack
Wenn Bürger konkrete Vorschläge zur Straßenplanung machen, müssen die Experten der Stadtverwaltung meist abwinken: zu aufwändig, zu teuer, von Rechts wegen nicht möglich. Dass es auch anders geht, zeigte sich jetzt im Ortsrat Hellern.

" Wenn bei uns eine Stelle frei wird, sollten Sie sich ruhig bewerben", lobte der städtische Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel die Helleraner Antje und Udo Weigandt. Die von den Eheleuten erarbeitete Lösung für die künftige Verkehrsregelung unter der Autobahnbrücke an der Rheiner Landstraße hatte den Fachbereich Städtebau überzeugt, so dass Apel sie dem Ortsrat als offiziellen Verwaltungsvorschlag vorstellte.

Demnach sollen Autofahrer aus Richtung Stadtmitte auch weiterhin links in die Straße An der Lauburg einbiegen können. Das gefährliche Linksabbiegen auf die stark befahrene Rheiner Landstraße soll hingegen nicht mehr möglich sein. Statt der ursprünglich geplanten durchgängigen Verkehrsinsel schlugen die Weigandts eine kurze, durch Leitschwellen abgegrenzte Linksabbiegerspur vor. Eine Idee, die nicht nur die Verwaltung überzeugte, sondern auch den Ortsrat, der sich für den Vorschlag aussprach. Damit wird auch das Ergebnis einer Bürgerbefragung in der Kreissiedlung berücksichtigt. Dabei sprach sich nämlich eine überwiegende Mehrheit der Anlieger dafür aus, das Linksabbiegen in ihre Siedlung auch weiterhin zu ermöglichen.

Außerdem ist an der Rheiner Landstraße eine Überquerungshilfe für Fußgänger und Radfahrer geplant, und die Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Siedlung Am Hakenbusch und der Kreissiedlung soll von 70 auf 50 Kilometer pro Stunde reduziert werden. Das gesamte Maßnahmenpaket werde etwa 40000 Euro kosten, so Apels Prognose. Nach den Vorstellungen des Stadtplaners könnte es über den Haushaltsposten " Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Hauptstraßen" finanziert und bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden.

LINKS ABBIEGEN soll hier demnächst nur noch von der Rheiner Landstraße aus erlaubt sein.
Foto: Michael Hehmann
Autor:
ack


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