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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Betonsteinwerk macht Platz für Eigenheime
Zwischenüberschrift:
Eigentümer planen 18 Grundstücke
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Betonsteinwerk macht Platz für Eigenheime

Eigentümer planen 18 Grundstücke

Gretesch (mlb)
Jahrzehntelang wurde auf dem Gelände des Betonsteinwerks König am Gretescher Weg produziert. Seit den 80er Jahren verlegten die Eigentümer den Betrieb mehr und mehr nach Georgsmarienhütte. Auf dem Gelände in Gretesch lagern jetzt nur noch ein paar Pflastersteine. Wie geht es weiter mit dem Grundstück? Wir haben uns umgesehen und umgehört.

Kaum zu glauben, dass hinter der schmalen Einfahrt ein Betonsteinwerk liegt: Zwischen zwei Wohnhäusern führt ein kleiner asphaltierter Weg zur ehemaligen Produktionsstätte. " 18000 Quadratmeter umfasst das Gelände", sagt Philipp König Junior, Geschäftsführer des Betonsteinwerks.

Nach den Plänen von Philipp König und seiner Frau Gabriela soll das Grundstück mit Wohnhäusern bebaut werden. Geplant sind 18 Grundstücke. " Überwiegend sind es Einfamilienhäuser und Doppelhäuser", erläutert Gabriela König die bisherige Planung. Doch auch zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils acht Wohneinheiten seien geplant. Die Königs möchten alle Häuser verkaufen.

Die Flächen der Grundstücke sollen zwischen 400 und 600 Quadratmetern liegen. " Wir wollen keine verdichtete Bauweise", betont Gabriela König. Es soll Platz für die Anlage von Gärten bleiben. Grün werde es auch am Rand des Geländes sein.

Die das Grundstück umfassende Böschung werde laut Gabriela König nicht angetastet: " Man muss halt an die Tiere denken." Sie hebt hervor, dass der bisher mit Beton versiegelte Boden durch den hohen Gartenanteil entsiegelt und nutzbar gemacht werde.

Wenn es nach den Königs geht, beginnt im nächsten Jahr die Erschließung des Geländes. Im Jahr 2007 soll das Gros der Bauarbeiten abgeschlossen sein. Das hänge aber ab von der Genehmigung des Bebauungsplans.

Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau, sagt dazu auf Nachfrage: " Es laufen derzeit die ersten städtebaulichen Planungen und vorbereitenden Untersuchungen." Abgestimmt sei aber noch nichts.

Geplant sei, nach der Sommerpause mit einem Beschluss über frühzeitige öffentliche Beteiligung in den Stadtentwicklungsausschuss zu gehen. " Im Augenblick sind keine Schwierigkeiten bei der Umsetzung zu sehen", fügt er hinzu, immerhin sei das Grundstück ja auch seit 2001 im Flächennutzungsplan als Wohnfläche dargestellt. Aber: " Dass der Bebauungsplan Anfang nächsten Jahres steht, das wäre schon sehr früh,"

18000 QUADRATMETER umfasst das ehemalige Gelände des Betonsteinwerks. Geschäftsführer Philipp König junior will hier Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser bauen lassen.
Foto: Uwe Lewandowski

Zur Sache: Betonsteinwerk König

1928 vom Großvater gegründet

Ausgangspunkt der Firma " Betonsteinwerk König" war im Jahr 1928 eine Sandgrube mit angegliedertem Fuhrgeschäft. Gegründet hat sie der Großvater des jetzigen Geschäftsführers am Gretescher Weg. Philipp König Junior weitete das Angebot aus. Da er am Gretescher Weg keine Genehmigung für eine stärkere Produktion bekam, suchte König einen neuen Standort in Georgsmarienhütte.
Autor:
mlb


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