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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
"Neumarkt dank Masterplan Platz zum Verweilen"
Zwischenüberschrift:
Ratsmehrheit: Basis für Feinplanung
Artikel:
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Originaltext:
" Neumarkt dank Masterplan Platz zum Verweilen"

Ratsmehrheit: Basis für Feinplanung

Osnabrück (swa)

Den ganzen Nachmittag hatte sich die CDU / FDP-Mehrheitsgruppe im Rat gestern Zeit genommen, um mit Experten über den Masterplan für den Neumarkt zu diskutieren. Einhelliges Fazit der Fraktionschefs Irene Thiel (CDU) und Dr. Thomas Thiele (FDP) am Abend: Der Plan ist eine gute Grundlage, auf der die weitere Entwicklung des Neumarktes aufgebaut werden kann.

Der von der CDU / FDP-Ratsmerheit in Auftrag gegebene Masterplan des Berliner Architekturbüros Gewers, Kühn und Kühn liegt seit Anfang März vor. Kernpunkt ist die Vermarktung von Teilflächen. Architekt Georg Gewers bemüht sich zurzeit, Investoren zu finden, die bereit sind, auf dem heutigen Bussteig-Gelände zwischen VGH-Haus und H+ M ein Geschäftshaus zu bauen. Interessenten gebe es, bekräftigten die Planer.

Thiel und Thiele versprechen sich eine positive Entwicklung für das Areal. Die Entwürfe hätten gezeigt, dass der neue Neumarkt zum Verweilen einladen kann und dennoch Raum für den Verkehr bleibe. Gleichzeitig sollen neue Flächen für Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistung und Wohnen entstehen. Irene Thiel: " Wichtig ist, dass der Platz belebt bleibt und noch belebter wird."

Thomas Thiele erkennt in den Plänen eine Stärkung des Platzcharakters: " Die Schranken, die jetzt noch Wegeverbindungen beeinträchtigen, werden verschwinden." Bedenken der Ratsopposition, die Stadt lege mit dem Verfahren die Planungsfäden in die Hand von Investoren, haben Thiel und Thiele nicht: " Der Workshop hat uns gezeigt, dass die vorliegende Grobplanung die Chance für eine gute Entwicklung darstellt und eine Grundlage an dieser wichtigen Stelle der Innenstadt voranzukommen." Statt Bedenken zu tragen, solle man sich jetzt lieber neuen Vorschlägen öffnen.

Die SPD im Rat hatte den Masterplan schon Ende Mai abgelehnt, weil er keine Lösung für die dringendsten Probleme biete. Der Verkauf von Flächen, um Geld für die Neugestaltung einzunehmen, sei der falsche Weg. Die SPD schlägt vor, auf die Ideen des Bürgcrgutachtens zurückzugreifen und sie zur Grundlage eines städtebaulichen Wettbewerbs für den Neumarkt zu machen.

NOCH NICHT GANZ SCHARF sind die Detail-Vorstellungen vom künftigen Neumarkt.Foto: Gert Westdörp
Autor:
swa


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