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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Inhalt:
Überschrift:
Gehweg beseitigt, Anwohner empört
Zwischenüberschrift:
Bauarbeiten An der Blankenburg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Gehweg beseitigt, Anwohner empört

Bauarbeiten An der Blankenburg

Weststadt (hmd)
Das Ziel des Umbaus An der Blankenburg lautet: Der Verkehrsfluss soll verbessert werden. Damit bis zur Ikea-Eröffnung Anfang August die freie Fahrt für Pkw möglich ist, wird für die Verbreiterung der Fahrbahn ein Gehweg beseitigt. Fußgänger, die etwa aus der Straße Im Schloh kommen, sind weniger glücklich: Sie müssen nun die viel befahrene Straße überqueren, um den Gehweg auf der anderen Seite zu erreichen.

Um den Fußgängern die Situation zu erleichtern, wird die Stadt Mittelinseln einrichten. Laut Jürgen Schmidt, Fachdienstleiter Straßenbau, ist der Erhalt des westlichen Gehwegs nicht notwendig. Auf der Straßenseite gebe es keine Ziele, die Fußgänger möglicherweise ansteuern könnten.

Von der neuen Regelung ist auch Eva Knaup betroffen. Sie geht täglich zur Bushaltestelle an der Rheiner Landstraße. Ein Seitenwechsel war dafür bislang zwar ebenfalls notwendig. Sie konnte aber den nun beseitigten Gehweg so lange benutzen, bis sich zur Überquerung eine Lücke im Verkehr aufgetan hatte. Zukünftig müssen Fußgänger direkt an der Einmündung Im Schloh die Straße passieren. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens ein gefährliches Unterfangen, findet die Anliegerin.

Bis zum Ausbau der Mittelinsel wurde nun ein provisorischer Gehweg mit Barken abgetrennt. Andere Lösungen seien während der Arbeiten nicht möglich, sagt Schmidt. Der Weg ist aber nicht immer frei von Hindernissen, wie Eva Knaup etwa am Mittwoch feststellen musste, als zwei Schaufelbagger den Weg versperrten: " Stattdessen mussten Fußgänger über die Fahrspur der Autos und Lkw gehen."

Fußgängerampel als Lösung?

Wiederholt habe sie den heranbrausenden Fahrzeugen schnell ausweichen müssen. Die Stadt habe die Baufirma bereits angewiesen, zumindest während der Zeiten, wenn Schüler und Arbeitnehmer zur Bushaltestelle gehen, den provisorischen Fußweg freizuhalten, so Schmidt. Es sei aber nicht vollständig auszuschließen, dass der Bereich mit Hindernissen versperrt werde.

Die Stadt möchte die zwei Knotenpunkte An der Blankenburg mit der Lengericher Landstraße und der Rheiner Landstraße etwa durch zusätzliche Abbiegespuren leistungsfähiger gestalten. Auch die Abzweigung zur Hans-Wunderlich-Straße wird eine neue Spur erhalten, erläutert Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel. Wird das Gewerbegebiet auf der östlichen Seite An der Blankenburg weiter ausgebaut, wird es auch für die Fußgänger eine komfortablere Lösung geben: Dann wird die Stadt dort Fußgängerampeln aufstellen.

WOLLEN DEN GEHWEG ZURÜCK: Silvia Hellmann (v. I.), Fiona Hellmann, Eva Knaup, Thorsten Gresiak. Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
hmd


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