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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
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Überschrift:
Schwanzmeisen mögen´s weich
Zwischenüberschrift:
Kinder erforschen Vogelnester
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schwanzmeisen mögen' s weich

Kinder erforschen Vogelnester

Sutthausen (tos)

" Fasst mal in das Nest der Schwanzmeise hinein, das ist ganz weich ausgepolstert", fordert Schwester Willehada die Kinder vom Waldkindergarten auf. Neugierig erforschen die Kindergartenkinder die Unterschiede der vorgestellten Vogelnester. " Die habe ich alle hier im Park des Gutes Sutthausen gesammelt. Natürlich erst nachdem die Jungvögel ausgeflogen sind", fügt die Ordensfrau vom Marienheim lächelnd hinzu.

Schwester Willehada freut sich, dass der Gutspark wieder Ziel des Abschlussausfluges der Kindergartenkinder und Erzieherinnen vor den Sommerferien ist. " Hier gibt es für kleine und große Besucher nämlich viel zu entdecken", erzählt die Franziskanerin.

Jetzt, Ende Juli, ist der Nachwuchs der heimischen Waldvögel bereits geschlüpft und ausgeflogen. Für Schwester Willehada ist das ein Anlass, die Mädchen und Jungen vom Waldkindergarten die leer stehenden Vogelnester einmal aus der Nähe betrachten zu lassen. Auf einem Tisch hat sie die Brutstätten mit Abbildungen der dazugehörigen Baumeister ausgebreitet.

" Schaut, wie liebevoll der Sperling sein Nest gebaut hat und wie sauber es ist", weist die Ordensfrau auf Details hin. Die Kinder staunen und fühlen vorsichtig. Sie kennen einen Großteil der vorgestellten Vögel. Ein Junge weiß sogar, welches Tier das auffällige große Kugelnest gebaut hat. " Das ist ein Eichhörnchen-Kobel!", ruft er. " Das ist richtig", bestätigt Schwester Willehada.

Kurze Zeit später stürmen die Kindergartenkinder wieder los: Sie wollen noch die Tiere anschauen, die Schwester Willehada in ihrem kleinen Zoo hinter dem Manenheim seit Jahren liebevoll hegt und pflegt.

Enten, Hühner, Pfauen und Kaninchen gehören zu den Haustieren, die hier im für Besucher zugänglichen Gehege leben und auch gefüttert sowie vorsichtig gestreichelt werden dürfen. " Vor allem Familien mit Kindern kommen gern hierher, und ich freue michüber jeden, der vorbeischaut", sagt die rührige Ordensfrau.

VON AMSEL BIS ZEISIG: Waldkindergartenkinder erforschen bei Schwester Willehada Vogelnester aller Art.

Foto: Jöm Martens
Autor:
tos


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