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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Der Winter reißt tiefe Löcher in die Straßen
Zwischenüberschrift:
Frostschäden deutlich schlimmer als in den Vorjahren - 400 000 Euro mehr für Ausbesserungen
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Originaltext:
Der Winter reißt tiefe Löcher in die Straßen

Frostschäden deutlich schlimmer als in den Vorjahren - 400 000 Euro mehr für Ausbesserungen

Osnabrück hin
Der Winter reißt tiefe Löcher - In den Straßenbelag und in die Kasse der Stadt. " 50 Prozent mehr Schäden" als in den vergangenen Jahren hat der Frost hinterlassen, schätzt Jürgen Schmidt vom Fachbereich Straßenbau. Und der Winter scheint ja immer noch nicht zu Ende.

Mindestens 25 Hauptverkehrsachsen und wichtige Straßen innerhalb der Wohngebiete haben nach Schmidts vorläufiger Schadensbilanz " erheblich" unter dem Wechsel von Frost und Tauwetter gelitten. Die Schäden in den Wohnstraßen sind noch nicht erfasst. " Da kann auch noch einiges auf uns zukommen", sagt Schmidt.

Die Straßenbauer der Stadt kommen mit dem Flicken der Löcher im Moment kaum nach, denn der Streik im öffentlichen Dienst lähmt auch die Arbeit im Bauhof. Etwa ein Drittel der Mitarbeiter ist nach Schmidts Angaben im Ausstand. Wo es für Auto-oder Zweiradfahrer gefährlich wird, rücken die Bauhof-Mitarbeiter rasch mit dem so genannten Kaltmischgut an. Das Material lässt sich auch bei Frost verarbeiten, härtet durch eine chemische Reaktion und unter Einwirkung von ultraviolettem Licht schnell aus. Die kalte Mischung ist nur für kleine Löcher, " für die eine Schaufel voll reicht", wie Schmidt sagt. Größere Schäden müssen mit dem Heißmischgut ausgebessert oder grundlegend saniert werden. Beides geht nur, wenn es nicht mehr friert.
Das Budget für dieStraßenunterhaltung hat die Ratsmehrheit in diesem Jahr verdreifacht: Es wächst von 200 000 Euro auf 600 000 Euro. Das reicht für mehr als die seit Jahren übliche Flickschusterei im Frühjahr. In der Vergangenheit reichte das Geld meistens nicht, um die Substanz zu erhalten. Eine asphaltierte Straße hat laut ADAC eine Lebenszeit von 30 Jahren. Dann müsste sie von Grund auf erneuert werden, um für weitere 30 Jahre keine Probleme zu machen. Stattdessen wurden unter dem Sparzwang immer mehr Straßen nötdürftig geflickt. Die Rechnung wird später präsentiert, fällt umso höher aus: Denn nach 45 Jahren ist meist der Untergrund völlig zerstört und muss aufwändig erneuert wird.

Auf der Liste der besonders stark beschädigten Straßen stehen: Atterstraße, Neuer Graben, Neumarkt, Wittekindtstraße, Bohmter Straße, Bremer Straße, Meller Straße, Rheiner Landstraße von der Rückertstraße bis zu Blankenburg, Mozartstraße, Rehmstraße, Parkstraße, Hansastraße, Vehrter Landstraße, Ickerstraße, Fürstenauer Weg, Hasberger Weg, In der Dodesheide und Am Vogelsang.

DER FROST hat auf mindestens 25 wichtigen Verkehrsachsen der Stadt erhebliche Schäden hinterlassen. Das Foto entstand auf der Meller Straße. Foto: Jörn Martens
Autor:
hin


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