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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Stadt will Weg frei Machen für neue Raspo-Halle
Zwischenüberschrift:
Bürgerbeteiligung für das Planverfahren ab heute - Knackpunkt ist der eingeschränkte Grünzug
Artikel:
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Originaltext:
Stadt will Weg frei machen für neue Raspo-Halle

Bürgerbeteiligung für das Planverfahren ab heute - Knackpunkt ist der eingeschränkte Grünzug

Kalkhügel rll
Der Sportverein Rasensport (Raspo) braucht eine größere Turnhalle. Nach längerem Tauziehen will die Stadt jetzt mit einer Änderung des Bebauungsplans den Weg dafür frei machen. Allerdings zu Lasten eines Grünzugs, der ursprünglich nicht angetastet werden sollte.

Heute beginnt die Bürgerbeteiligung für die Änderung des Bebauungsplans Nr. 492. Auf dem Gelände der General-Martini-Kaserne hat der Sportverein in den 90er Jahren von der Bundeswehr eine Sporthalle und eine Leichtathletik-Anlage übernommen. Der Verein hat großen Zulauf, deshalb soll jetzt angebaut werden. Obwohl die Stadt die sportlichen Ambitionen unterstützt, gab es zunächst Bedenken, den Grünzug einzuschränken.

Aus Mangel an Alternativen ist der Stadtentwicklungsausschuss aber inzwischen auf die Linie des Sportvereins eingeschwenkt. Damit wird in Kauf genommen, dass von dem 20 Meter breiten Grünzug an diesem Nadelöhr nur neun Meter bleiben - auf einer Länge von 60 Metern. Stadtbaurat Wolfgang Griesert hält das angesichts der Situation für vertretbar, zumal die Halle aufgeständert werden soll. Unten bleibt dann Platz für 48 Autos.

Der Entwurf für den Bebauungsplan liegt im Fachbereich Städtebau öffentlich aus (Dominikanerkloster, Hasemauer 1). Die Pläne sind zugleich im Internet unter www.osnabrueck.de zu sehen. Bis zum 18. April können Stellungnahmen per Brief oder E-Mail abgegeben werden, die dann in das weitere Verfahren eingehen.

EINE AUFGESTÄNDERTE HALLE soll die Platznot des Sportvereins Rasensport beheben. Der Architekt Thomas Haven will mit dieser Bauweise möglichst wenig Fläche vom Grünzug in Anspruch nehmen.
Autor:
rll


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