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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wer kennt noch die Felsenschänke?
Zwischenüberschrift:
An der Buerschen Straße hat sich so einiges verändert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wer kennt noch die Felsenschänke?

An der Buerschen Straße hat sich so einiges verändert

OSNABRÜCK tos.
Im Jahr 1914, als diese Ansichtskarte mit Blick auf die neue Bahnüberführung an der Buerschen Straße versendet wurde, kehrte mancher Osnabrücker Bürger gerne in Peter Hecks Felsenschänke ein. Die Gaststätte ist längst verschwunden. Wo früher Gäste saßen, entstanden im Laufe der Jahre Mietwohnungen.

Um die Jahrhundertwende machten Osnabrücker Stadtbewohner gerne Spaziergänge in den Stadtteil Schinkel, der im Jahr 1914 eingemeindet wurde. Daher entstanden entlang der Hauptstraßen entsprechende Gaststätten als Anziehungspunkte für die Ausflügler.
Die Buersche Straße veränderte 1913 ihr Gesicht: Bis dahin war der Bahnübergang durch eine Schrankenanlage auf Straßenniveau gesichert, die lange Wartezeiten für Fußgänger, Fuhrwerke und Radler mit sich brachte. Die Straße wurde abgesenkt, verlegt und in einer Kurve durch die Felsen geführt, die wohl einst Namensgeber von Peter Hecks " Felsenschänke" waren. Mit der Höherlegung der Gleise veränderten sich die Verkehrssituation und die Bebauung an der Buerschen Straße. Links im Bild ist die abzweigende Venloer Straße zu erkennen, an der damals noch ein mehrstöckiges Wohnhaus stand. Davor ist ein kleiner Rundbau zu sehen, in dem vermutlich eine Seltersbude oder eine öffentliche Bedürfnisanstalt untergebracht war. Vielleicht kann sich ja ein ortskundiger Osnabrücker erinnern, ob das kleine Häuschen der " Wasserzufuhr" oder eher der " Wasserabfuhr" dienlich war.
Auf der rechten Seite der Buerschen Straße wurden die früheren Baulücken zur Bahn-Überführung geschlossen: In dieser Zeit muss das Gebäude mit der Hausnummer 61 links neben der Bäckerei Timmann an der nun leicht abfallenden Buerschen Straße errichtet worden sein. Die Bäckerei war im Erdgeschoss des vierstöckigen Wohnhauses an der Einmündung zur Schinkelstraße untergebracht. Hinter den schmucken Rundbogenfenstern des Neubaus wurden durstige Ausflügler bewirtet. Das Lokal ist längst aus dem Straßenbild verschwunden. In der Buerschen Straße hat sich, das zeigt die aktuelle Aufnahme, im Laufe der Jahre einiges verändert.


Einst war die Buersche Straße ein beliebtes Ausflugziel vieler Osnabrücker Spaziergänger. Im Jahre 1914 reihten sich hier verschiedene Gastlokale als Anziehungspunkte im Stadteil aneinander, der 1914 eingmeindet wurde.

Die Ausflügler sind verschwunden: Wo früher Gaststätten waren, sind heute Wohnungen von Osnabrücker Bürgern. Foto: Gert Westdörp
Autor:
tos


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