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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bald fällt auch noch die letzte Mauer
Zwischenüberschrift:
Asche und Schlacke belasten Grund
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bald fällt auch noch die letzte Mauer

Asche und Schlacke belasten Grund

Osnabrück (lö)

In einigen Tagen wird von der ehemals gelben Villa in der Nähe des Hauptbahnhofes nichts mehr zu sehen sein. Nachdem Probleme mit verseuchten Altlasten den Beginn der Arbeiten auf dem Gelände verzögert haben, läuft der Abriss bislang problemlos. Die weitere Nutzung der Fläche ist allerdings noch ungewiss.

Zuerst sollte auf dem Gelände an der Bruchstraße ein neues Hotel entstehen, dann ein Dienstleistungszentrum, und schließlich plante der IT-Dienstleister Itebo, dort in ein neues Bürogebäude zu ziehen. Doch am Ende ist das Unternehmen doch noch abgesprungen und in die für die Itebo wirtschaftlich günstigeren ehemaligen Räume des Sozialamts im Nikolaizentrum gezogen.

Aber auch ohne eine konkrete Nachfolgenutzung sah der Eigentümer BauBeCon als Träger des Sanierungsprojektes am Hauptbahnhof einen Abriss für unumgänglich. Seit zehn Tagen ist nun der Bagger an der Arbeit und über die Hälfte des Gebäudes bereits verschwunden. Nach anfänglichen Problemen mit dem festsitzenden Putz, der als Sondermüll entsorgt werden musste, lief der Abriss bis jetzt zügig, freut sich Martin Niehenke, Architekt im Auftrag der Abbruchfirma Heitbrink.

In einem weiteren Schritt wird das Nebengebäude abgerissen, bevor die Oberfläche der Straße ebenfalls abgetragen und erneuert wird. Eine Fertigstellung ist für Ende Mai geplant, woraufhin die Fläche begrünt werden soll.

Zuvor muss allerdings noch das Erdreich abgetragen und wie der Putz als Sondermüll entsorgt werden. Der Boden ist nicht, wie zuerst berichtet, von Mineralölresten der ehemals in dem Gebäude ansässigen City-Car-Tankstelle belastet, sondern von Schwermetallen und anderen organischen Schadstoffen. Diese stammten aus der Asche und Schlacke, die früher beim Bau vieler Häuser in Osnabrück als Unterbau aufgefüllt wurde, berichtet Bernd Früchel vom Fachbereich Grün und Umwelt.

Was nach dem Grün auf das Gelände kommen wird, bleibt weiterhin ungeklärt.

DIE LETZTE MAUER der ehemals gelben Villa an der Bruchstraße wird abgerissen . Foto: Michael Hehmann
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