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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Warum Umwege nehmen, wenn es auch direkt geht?
Zwischenüberschrift:
Fußweg soll Industriemuseum mit der Felsrippe verbinden
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Originaltext:
Warum Umwege nehmen, wenn es auch direkt geht?

Fußweg soll Industriemuseum mit der Felsrippe verbinden

Osnabrück

Viele Wege führen zur Felsrippe - das wünschen sich zumindest die Planer der Bundesgartenschau (Buga). Gerade wurde an dem höchsten Punkt des Piesbergs mit dem Bau eines Rundwanderwegs begonnen. Wem der jedoch zu lang ist, der soll den Berg auch ohne Umweg direkt vom Museum Industriekultur besteigen können.

Gerade für Schulklassen und Besucher des Industriemuseums sei eine solche Verbindung von großem Vorteil, heißt es aus dem Projektbüro " Buga 2015". Ohne einen zusätzlichen Fußweg müssten die Gäste einen Umweg um die Deponie zur Felsrippe aufnehmen (Foto, rechts unten).

Die Stadtverwaltung soll nun ein Planungsbüro beauftragen, ein Angebot für eine Verbindung über den steilen westlichen Berghang (rote Pfeile) zu erstellen. Der Weg müsste jedoch über das Gelände des Abfallwirtschaftsbetriebs führen. Um Probleme zwischen Spaziergängern und dem Schwerlastverkehr zu vermeiden, will die Verwaltung daher zunächst Details mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb und der Piesberger Steinindustrie absprechen.

Ein Gutachten durch ein Planungsbüro würde rund 20 000 Euro kosten. Die Stadt hofft auf Zuschüsse vom Land. Die Entwurfsplanung will die Stadt bis zum Sommer beim Land einreichen, um weitere Fördergelder zum Ausbau des Wegesystems am Piesberg anzuzapfen, so Detlef Gerdts vom Fachbereich Grün und Umwelt. Mit einer Entscheidung könne jedoch nicht vor Ende des Jahres gerechnet werden. Die Gesamtkosten für die " Abkürzung" sollen bei rund 400 000 Euro liegen.

Mithilfe des Landes Niedersachsen und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt konnte in dieser Woche bereits mit dem Bau eines Rundwanderwegs über die Felsrippe begonnen werden (grüne Linie, Fotomitte).

Den Gästen der Bundesgartenschau soll die Erkundung des Piesbergs aber noch leichter gemacht werden. Mitarbeiter der Verwaltung haben sich den " people mover" angeschaut. Dieses Gefährt ähnelt einer Achterbahn und kann bis zu 2 800 Besucher in der Stunde mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern in der Stunde über das Gelände kutschieren.

Einziges Problem: Pro Kilometer müsste die Stadt zwei bis drei Millionen Euro auf den Tisch legen, nötig wären mindestens acht Kilometer.

DIE WANDERWEGE AM PIESBERG: Der Rundwanderweg um das Gelände herum existiert bereits, während sich der Fußweg über die Felsrippe (Mitte) im Bau befindet. Nun sollen Möglichkeiten und Kosten ermittelt werden für einen direkten Weg vom Industriemuseum (rote Pfeile).
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