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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Keine "Einbahnstraße des Erfolges"
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Grünen-Politiker Steenblock bei der NordWestBahn: Der Bund soll investieren
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Originaltext:
Keine " Einbahnstraße des Erfolgs"

Grünen-Politiker Steenblock bei der NordWestBahn: Der Bund soll investieren

Osnabrück (nina)

" Wir sind hier nicht auf einer Einbahnstraße des Erfolgs": Damit die privaten Eisenbahnunternehmen weiter ihre Strecken ausbauen können, brauchen sie nach Ansicht von Rainder Steenblock " stimmige Rahmenbedingungen".

Steenblock traf steh jetzt mit den Geschäftsführern der NordWestBahn und der Spedition Hellmann. " Wir brauchen solche innovativen Unternehmen", sagte Steenblock.

Der Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verkehrsausschuss ist jedoch der Ansicht, dass der Bund nicht genug in die bereits bestehenden Bahnlinien investiert. Etwa vier Milliarden gibt der Bund derzeit für die Deutsche Bahn aus. " Der Anteil der Bestandsinvestitionen sollte auf 2, 5 Milliarden Euro gehalten werden."

Das heutige Niveau halten - das wünscht sich auch Martin Meyer, Geschäftsführer der NordWestBahn. Er sieht die Gefahr, dass die NordWestBahn viele ihrer acht Millionen Fahrgäste wieder verliert, wenn weniger Bundesmittel fließen. " Ein Gleisrückbau auf den Strecken der Deutschen Bahn würde bei uns auf den Faktor Qualität gehen", sagte Meyer.

Klaus Hellmann, Geschäftsführer der gleichnamigen Spedition, stimmt ihm in diesem Punkt zu. Hellmann nutzt für einen Teil der Güter die Bahn. " Dadurch haben wir 100 Lkw weniger auf den Autobahnen", sagt Hellmann. Von einem Ausbau des Regionalnetzes, wie ihn die NordWestBahn plant, würde Hellmann nicht profitieren: " Güterverkehr auf der Schiene lohnt sich erst auf langen Strecken."

Mit " kleinen Schritten" will die NordWestBahn nach den Worten von Geschäftsführer Stephan Rolfes das regionale Streckenangebot vergrößern. " Die Potenziale sind da, wir müssen sie nur nutzen", sagte Rolfes in Anspielung auf die bereits bestehenden Gleise der ehemaligen Tecklenburger Nordbahn.

Für die Reaktivierung dieser Strecke hat die NordWestBahn jetzt Fördermittel beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt. Aber: auch diese Idee ist, ähnlich wie die Pläne für Haltestellen am Berliner Platz und am Rosenplatz, abhängig davon, wie viel der Bund für die Regionalfördermittel zur Verfügung stellt.
Autor:
nina


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