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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Gärtner ist der beliebteste "grüne Beruf"
Zwischenüberschrift:
6 000 agrarwirtschaftliche Auszubildende in Niedersachsen - Mindestanforderungen festgelegt
Artikel:
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Originaltext:
Gärtner ist der beliebteste " grüne Beruf"

6 000 agrarwirtschaftliche Auszubildende in Niedersachsen - Mindestanforderungen festgelegt

Osnabrück

Arbeit macht Spaß - viel Arbeit macht viel Spaß. Wer mit dieser Einstellung auf einen landwirtschaftlichen Betrieb kommt, hat gute Chancen, dort einen Ausbildungsplatz zu ergattern.

Denn überdurchschnittlicher Einsatzwille und Flexibilität werden vor allem auf Höfen mit Tierhaltung gefordert. Trotzdem ist der Ausbildungsberuf des Landwirts wieder im Kommen. Nach Angaben des Landvolk-Pressedienstes hat sich die Zahl der Auszubildenden auf den landwirtschaftlichen Betrieben in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent erhöht.

Die Gesamtzahl aller Auszubildenden in den agrarwirtschaftlichen Berufen ist dagegen um 3, 71 Prozent von 5 782 auf 5 997 junge Leute gestiegen. Die beliebtesten " grünen Berufe" sind Gärtner (+ 6, 47 Prozent auf 1 892), Landwirt (+ 10, 19

Prozent auf 1 319) und Hauswirtschafterin. Hier war allerdings ein Rückgang um 16 Prozent auf 784 hauswirtschaftliche Auszubildende zu verzeichnen.

Trotz des erhöhten Interesses an den " grünen Berufen" haben Ausbildungsbetriebe zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Bewerber für ihre freien Ausbildungsplätze zu bekommen. Die Agrarfachverbände haben deshalb einen Kriterienkatalog formuliert, der als Mindestanforderungen für den Beginn einer agrarwirtschaftlichen Ausbildung unter anderem den erfolgreichen Haupt- oder Realschulabschluss aufführt. Erwartet werden außerdem Sensibilität für Umwelt, Ernährungsund Qualitätsfragen, Interesse an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und Freude am Umgang mit Pflanzen und Tieren.

Als Grund für diese Ausarbeitung nennt der Deutsche Bauernverband immer öfter festgestellte Mängel in der erforderlichen Ausbildungsreife. Dabei lag es nicht nur an mangelnden Kenntnissen im Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern häufig auch an persönlich-sozialen Defiziten. Von den Ausbildern gefragt sind vor allem leistungsbereite junge Menschen, die in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen. Dann eröffnen sich den Land- und Tierwirten, Gärtner, Winzern und Molkereifachleuten vielfältige Möglichkeiten, sich für Fach- und Führungsaufgaben in einem der 13 Agrarberufe oder in einem der Landwirtschaft vor- oder nachgelagerten Bereich zu qualifizieren.

Der Katalog der Mindestanforderungen ist unter www.bauernverband.de abrufbar.


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