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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Warum bleibt der Poller in der Versenkung?
Zwischenüberschrift:
Schleichweg vor dem Marienhospital
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Warum bleibt der Poller in der Versenkung?

Schleichweg vor dem Marienhospital

Innenstadt (hpet)

Findigen Autofahrern wird es aufgefallen sein: Wer möglichst schnell von der Johannisstraße zum Bahnhof will, musste monatelang nicht mehr umständlich über den Ring. Der Grund: Beide Poller, die die Durchfahrt Johannisfreiheit vor dem Marienhospital verhindern sollten, waren zwischenzeitlich defekt. Und die Stadt lässt sich Zeit mit der Reparatur.

Nur um es klarzustellen: Erlaubt ist die Schleichwegnutzung nicht, was auch aus der Beschilderung unmissverständlich hervorgeht. Doch das hindert natürlich nicht jeden. " Insider fahren da schon seit längerem her", sagt Stefan Trautmann, stellvertretender Verwaltungsdirektor im Marienhospital.

Das hänge sicherlich auch damit zusammen, dass die Poller schon so lange im Boden versenkt waren. Die Autofahrer hätten eine Art " Gewohnheitsrecht" für sich in Anspruch genommen. Zum Missfallen des Hospitals: " Wir haben großes Interesse daran, dass die Poller oben sind", bekennt Trautmann. Doch auch mehrere Eingaben bei der Stadt halfen zunächst nicht. Warum? Jürgen Schmidt, Fachdienstleiter Straßenbau, skizziert die Problematik: Im Winter habe ein Autofahrer einen der Poller fast aus der Verankerung gerissen. " Momentan versuchen wir immer noch die 6 000 bis 7 000 Euro für die Instandsetzung von ihm zu bekommen." Solange das Geld nicht da sei, werde dieser eine Poller auch unten bleiben.

Möglicherweise auch für immer. Denn Schmidt verweist auf die baldige Verlagerung des Haupteingangs des MHO zur Holtstraße. Davon erhofft er sich eine Entspannung der Verkehrslage an der Johannisfreiheit. Bis dahin muss es nun wohl ein Poller alleine richten. Wie schnell das schief gehen kann, zeigt die Vergangenheit. Denn auch dieses eine Hindernis versank vor einiger Zeit im Boden, wiederum in Mitleidenschaft gezogen von der unsanften Berührung eines Autos. Freie Fahrt für Falschfahrer, lautete die Devise für Monate.

Erst als unsere Zeitung nachhakte, erblickte zumindest dieser Poller erneut das Licht der Welt, wie uns Stefan Trautmann gestern bestätigte: " Inzwischen war jemand von der Stadt hier und hat einen Poller repariert." Abkürzung ade heißt es also nun. Zumindest bis zum nächsten Aufprall.

EIN BILD AUS GUTEN ZEITEN: Die Poller vor dem Marienhospital sind schon seit November nicht mehr ans Tageslicht gekommen. Foto: Archiv/ Martens
Autor:
hpet


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