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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Mosaiksteinchen auf dem Weg zur Buga am Piesberg
Zwischenüberschrift:
Bau des Wanderweges hat begonnen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mosaiksteinchen auf dem Weg zur Buga am Piesberg

Bau des Wanderweges hat begonnen

Osnabrück tw

Eine steife Brise fegt über den Piesberg. Es ist kalt, nass und ungemütlich. Das wird sich hoffentlich bald ändern. Gestern wurde an der Felsrippe, dem höchsten Punkt des Piesbergs, mit dem Bau des Rundwanderwegs begonnen, der ab September Einblick in die Schönheiten der " Bergwelt" bietet.

Natürlich schwebte gestern auch der Geist der Bundesgartenschau über dem Piesberg sowie über und in den Köpfen der Politiker und Unternehmer, die sich zum Baubeginn auf dem fast 190 Meter hohen Areal trafen.

Der 400 Meter lange Wanderweg ist Teil des Buga-Konzepts, meinte Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip. Die Stadt unterstützt den Bau mit 100 000 Euro, während das Land die doppelte Summe investiert und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ebenfalls mit 100 000 Euro dabei ist. Sie wird dort einen Umwelterlebnispfad für Kinder installieren, der auch in das Programm der Buga-Rundfahrten aufgenommen wird. Eröffnet wird der Wanderweg im Rahmen des Bergfests am Sonntag, 3. September.

Fip ist sich sicher, dass die Osnabrücker den neuen Wanderweg reichlich nutzen werden. Schon jetzt kraxeln viele Bürger den Berg hinauf. Pyes Ortsbürgermeister Josef Thöle konnte dies nur bestätigen und wies darauf hin, dass der neue Wanderweg eine Ergänzung zu dem alten wird, der 1996 eröffnet wurde. " Dann werden die Bürger einen Blick in die Aktivitäten am Piesberg bekommen", meinte er und fügte als Beispiele den Steinabbruch, den Mammut-Baum und den Stüveschacht an. Diese kleinen " Mosaiksteinchen", wie Thöle sagte, könnten sich nach und nach zusammenfügen und als komplettes Bild die Bundesgartenschau ergeben.

Josef Thöle wies zudem auf ein nicht unerhebliches Detail hin, das früher den ein oder anderen Wanderer oder Spaziergänger abgehalten hat, auf dem Piesberg zu steigen: der Geruch. Drei Viertel der Mülldeponie sind mittlerweile abgesenkt. Wenn dann im Sommer ein laues Lüftchen den Berg umwehen sollte, wird dieses nicht mehr durch die Emissionen der Müllkippe getrübt werden. Dann kann auch die herrliche Aussicht ohne Nebenwirkungen genossen werden, und die Wanderer können den Blick von Ibbenbürenüber Osnabrück bis Wallenhorst durch die Landschaft schweifen lassen.

WENN ES WARM IST und die Sonne scheint, wird es am Piesberg nicht mehr so ungemütlich sein wie gestern, als der neue Wanderweg am Piesberg vorgestellt wurde. Ab September soll er Wanderer und Spaziergänger auf den Berg locken. Foto: Jörn Martens

190 METER HOCH ist die Felsrippe des Piesberges, auf der seit einigen Jahren Windräder Strom erzeugen. Nun wird das Areal auch durch eine Wanderroute erschlossen. Gestern begannen die Bauarbeiten. Viele Osnabrücker freuen sich schon seit langem auf den neuen Weg.
Autor:
tw


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