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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rolandstraße: Alte Villa entsteht ganz neu
Zwischenüberschrift:
Eigentümer wollte das haus ursprünglich renovieren - Wiederaufbau "schöner als Original"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weststadt Bewohner aus dem Katharinenviertel sind entsetzt: An der Rolandstraße wird eine Villa aus den 20er Jahren abgerissen. Der Eigentümer verspricht: Sie werde - schöner als das Original - wieder aufgebaut.

Rolandstraße 11: Eine Ärztin ließ die großbürgerliche Villa vor 80 Jahren errichten. Damals noch mit Walmdach, repräsentativer Eingangshalle und großzügigem Treppenhaus. Im Krieg brannte das Dreifamilienhaus jedoch aus. Bei der Reparatur wurde gespart, das Gebäude verlor seinen Charme.

In den vergangenen Jahrzehnten diente es zuerst der Osnabrücker Herdbuch-Genossenschaft als Verwaltungssitz, später richtete die Bezirksregierung einen Außenposten an der Rolandstraße 11 ein.

Inzwischen hat ein Geschäftsmann dem Land die Immobilie für private Zwecke abgekauft. Er habe die Villa eigentlich nur renovieren wollen, erklärte er gestern gegenüber unserer Zeitung. Doch das Haus habe so viele Mängel, dass er sich nach Rücksprache mit seinem Architekten für Abriss und Wiederaufbau entschieden habe.

Von der Denkmalpflege wurden ihm dabei keine Steine in den Weg gelegt. Weil das Gebäude in den Nachkriegsjahren so stark verändert wurde, ist es nicht ins Denkmalverzeichnis aufgenommen worden. Als Fremdkörper empfinden die Denkmalpfleger überdies die Kunststoff-Fenster, die nachträglich eingebaut wurden, ohne dass auf die Proportionen geachtet wurde. Jetzt soll die Villa also nach alten Vorlagen wieder aufgebaut werden. So schön wie das Original, versichert der Eigentümer - und sicherlich ebenso repräsentativ.

NICHTS BLEIBT ÜBRIG von der Villa an der Rolandstraße 11. Schon bald soll sie als Nachbau neu entstehen. Foto: Jörn Martens
Autor:
rll


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