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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
Hellern entdeckt Turnhalle als Wahlkampfthema
Zwischenüberschrift:
Ortsrat blickt neidisch nach Sutthausen
Artikel:
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Originaltext:
Hellern entdeckt Turnhalle als Wahlkampfthema

Ortsrat blickt neidisch nach Sutthausen

Hellern ack

" Wir müssen jetzt zusehen, dass es schnell geht. Sonst ist die Halle weg!" Diesen Appell richtete Dr. Clemens Dießel (CDU) nicht nur an die übrigen Mitglieder des Ortsrates, sondern auch an die Verantwortlichen des SV Hellern. Denn der Bau der neuen Turnhalle im Stadtteil will nicht so recht aus den Startlöchern kommen. Und bald sind Kommunalwahlen.

" Sie wissen, wie Ihre Oberen darüber sprechen", erinnerte Dießel die SPD-Fraktion. Oberbürgermeisterkandidat Boris Pistorius und der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Ulrich Hus, hätten sich gegen den Bau der geplanten Turnhallen in Hellern und Sutthausen ausgesprochen. Im Falle eines Machtwechsels im Rathaus werde sich auch die Helleraner SPD der Fraktionsdisziplin beugen müssen, prognostizierte Dießel. Der Widerspruch der sichtlich in die Defensive gedrängten Sozialdemokraten fiel nur halbherzig aus.

" Deshalb versuchen wir ja auch, es zu forcieren", betonte Ortsbürgermeisterin Marion Fiolka-Dörpmund und lenkte das Vorwahlkampf-Geplänkel zurück auf den eigentlichen Kernpunkt der Diskussion: den nach Geschmack der Helleraner viel zu schleppenden Verlauf des Hallenbauprojektes.

Über dessen aktuellen Stand berichtete der Vorsitzende des SV Hellern, Rainer Foth. Der Bauantrag sei gestellt. Doch es gebe auch weiterhin Probleme mit der Sportverwaltung. Denn der Verein plane eine " abgespeckte Version". Umkleiden, Duschen und Heizung der alten Halle sollen weiter genutzt werden. Außerdem sei geplant, vieles in Eigenleistung zu erledigen. Auch der Architekt, selbst Vereinsmitglied, werde zum Freundschaftspreis arbeiten.

Doch die Verwaltung habe trotzdem eine Standard-Kostenschätzung nach DIN aufgestellt - inklusive Duschen, Umkleiden, Heizung und vollen Architektenhonorars. Statt 850 000 Euro, wie vom Verein veranschlagt, gehe sie daher von satten 1, 9 Millionen Euro aus und verlange

Brauchen Helleraner mehr Parkplätze?

nun vom Verein, ausführlich schriftlich darzulegen, wie er diesen immensen Differenzbetrag einzusparen gedenke. Berechtigte Vorsicht, übertriebene Bürokratie - oder steckt vielleicht doch mehr dahinter? " Manchmal hat man das Gefühl, dass es Leute gibt, die gegen einen arbeiten", so das bittere Fazit Foths, der eine Bevorzugung der Hallenbauer in Sutthausen wittert: " Die müssen sich nur was wünschen und bekommen es gebastelt." So habe sich die Verwaltung in Sutthausen mit 15 Hallen-Parkplätzen zufrieden gegeben. Von den Helleranern seien hingegen 55 Plätze verlangt worden - " wahrscheinlich, weil wir in Hellern größere Autos fahren...".
Autor:
ack


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