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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Klassische Motive sind am meisten gefragt
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So entstehen Postkarten: Osnabrücker Psychologe auf der Suche nach den schönsten Ansichten
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Klassische Motive sind am meisten gefragt

So entstehen Postkarten: Osnabrücker Psychologe auf der Suche nach den schönsten Ansichten

Osnabrück gil

Die Friedenstaube an der Rathausklinke sechsmal in Neon-Farben, das Heger Tor braunweiß im Retro-Stil gedruckt: Hobby-Fotograf jo Hackler hat Spaß am Experimentieren, jetzt gibt es seine Fotos als Ansichtskarten zu kaufen. Auch mit klassisch konventionellen Osnabrück-Moti-vcn.

" AnSichtsSachen" steht auf der Rückseite der Karten. " Dasselbe Motiv öfter fotografiert oder bearbeitet zeigt sich immer wieder in neuem Licht", erklärt Hackler seine Begeisterung für die Variationen der Objekte. Hier drängt sich fast eine Parallele zu seiner Arbeit als Psychologe auf, bei der auch Wechsel von Sichtweisen und Veränderung eine Rolle spielen. Für Hackler als Kinder-und Jugendpsychotherapeut, sowie als Fachmann für integrative Lerntherapie ist das Fotografieren auf die knappe Freizeit beschränkt. Seit 20 Jahren lebt er in Osnabrück. Schon bald darauf landete eines seiner Fotos beim Zeitungsleserwettbewerb auf dem ersten Platz und wurde in einem Kalender vervielfältigt.

" Es ist für mich wunderbar, mit dem Fotoapparat durch die Stadt zu gehen. Er ist immer dabei", schildert der 52-jährige Vater von zwei Söhnen seine Verbundenheit mit diesem Hobby. Wie die meisten Fotografen greift Jo Hackler mehr und mehr zur Digital-

Manches wartet in seiner Schublade

kamera. Es macht ihm Spaß, seine Motive am Computer künstlerisch zu verfremden. So wie die Rathaus-Türklinke mit der Friedenstaube.

Der Anstoß, seine Aufnahmen als Ansichtskarten zu vertreiben, stammt von Christel Hauer, der Inhaberin der Altstädter Bücherstuben. Nach ihrem Urteil gebe es zu wenig Postkarten, die Osnabrücker Sehenswürdigkeiten darstellen, erzählt Hackler. Somit sind eher die klassischen Motive bei seiner ersten Serie mit 16 Karten in Eintausender-Auflage in den Handel gekommen. " Solche Karten sollen besonders gefragt sein", vertraut er der Einschätzung der Buchhändlerin. Viele seiner kreativen Gestaltungen müssen also in der Schublade warten, bis sie unter die Leute kommen.

Durch seine Entwicklung von Karteikarten mit Grafik und Text für den Fachverband Lerntherapie konnte Hackler Kontakte zu einer Druckerei nutzen. Um den Vertrieb kümmert er sich selber. Verkauft werden die Karten für 1 Euro das Stück bei der Tourist Information wie auch in Schreibwaren- und Bücherläden der Altstadt.

OSNABRÜCKS SCHOKOLADENSEITE darf in Jo Hacklers Motivsammlung natürlich nicht fehlen. Aber er lässt sich auch gern auf experimentelle Ansichten ein.

DIE KAMERA ist immer dabei: Jo Hackler entdeckt seine Motive immer wieder von anderen Seiten. Foto: Jörn Martens

WARHOL lässt grüßen: Die Türklinke des Rathauses, von Jo Hackler fotografiert.
Autor:
gil


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