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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Radler müssen sich "warm anziehen"
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Polizei will Radfahrer stärker kontrollieren - Unfallstatistik 2005: Weniger Tote, mehr Fahrten unter Drogen
Artikel:
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Originaltext:
Die Radler müssen sich " warm anziehen"

Polizei will die Fahrradfahrer stärker kontrollieren - Unfallstatistik 2005: Weniger Tote, mehr Fahrten unter Drogen

Osnabrück al

" Drastischer Rückgang der Unfalltoten", " Rückgang bei schwer Verletzten und leicht Verletzten" - das sind nur zwei Schlaglichter der gestern für Stadt, Landkreis und die Autobahnen präsentierten Verkehrsunfallstatistik 2005.

Unfalltote: Eines sei selbstverständlich klar: Jeder Unfalltote sei einer zu viel, stellte der Leiter der Polizeiinspektion Osnabrück, Hermann Niermann, fest. Doch die Entwicklung der Zahlen sei Gott sei Dank rückläufig: Stadt Osnabrück (von 8 im Jahre 2004 auf 6 im vergangenen Jahr), Landkreis Osnabrück (41 / 30) Autobahnen im Zuständigkeitsbereich (5 / 2). In den genannten Bereichen sei ein erfreulicher Rückgang der Verkehrsunfälle mit Personenschäden (sprich mit verletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmern) zu verzeichnen - immerhin minus 29, 63 Prozent.

Unfallzahlen: In dieser Kategorie wirft die Statistik für den Landkreis einen leichten Rückgang aus - von 6 002 Unfällen im Jahr 2004 auf 5 937 im vergangenen Jahr. Dagegen stiegen die Zahlen in der Stadt (von 4 607 auf 4 838) und auf den Autobahnen (von 1 046 auf 1 178). Leider seien auch die Gesamtunfälle in Stadt und Landkreis unter Beteiligung von Fahrradfahrern von 637 auf 721 angestiegen. Hier kündigten Niermann und sein Team bereits gestern umfangreiche Kontrollen der Radler in den nächsten Wochen an: " Und dann wird es bei Fehlverhalten im Straßenverkehr nicht nur bei mündlichen Ermahnungen bleiben." Drogenfahrten: Der explodierende Anstieg dieser Fahrten (plus 351, 85 Prozent!) muss erklärt werden: Nach Angaben von Niermann sind diese Fahrten analog zu den folgenlosen Alkoholfahrten einzustufen. Seit September 2005 habe das Innen- und Kultusministerium die Kampagne " Don' t drug and drive" ins Leben gerufen. " Das bedeutet, dass materielle und personelle Mittel bei der Polizei aktiviert wurden, um das Dunkelfeld der Fahrten unter Drogeneinfluss aufzuhellen." Verstärkte Kontrollen hätten naturgemäß zu dem rasanten Anstieg der Fallzahlen geführt. Niermanns Prognose: " Mittelfristig werden diese Zahlen zurückgehen, da sich das Bewusstsein der Zielgruppe durch die begleitende Aufklärungsarbeit ändern wird."

Ausblick: Natürlich würden die Polizei und die weiteren Beteiligten alles dafür tun, um die Zahlen in den nächsten Jahren noch weiter nach unten zu drücken. Dabei sollen neben der Kampagne " Don' t drug and drive" (noch bis voraussichtlich Oktober 2008) auch die Erhöhung der Fahrsicherheit junger Fahrer und weitere lokale Projekte unterstützen.
Autor:
al


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