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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Es geht schon gut, aber es könnte noch besser laufen
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Mieter in der Passage sind mit dem Start zufrieden
Artikel:
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Originaltext:
Bilanz nach 100 Tagen Neumarkt-Passage

Es geht schon gut, aber es könnte noch besser laufen

Mieter in der Passage sind mit dem Start zufrieden

Osnabrück klu

100 Tage nach Eröffnung der neuen Neumarktpassage ziehen die Geschäftsleute eine positive Bilanz. Dennoch gibt es in ihren Augen noch Möglichkeiten, die Passage zu verbessern, vor allem durch die Öffnung einiger verschlossener Zugänge und durch Erleichterungen für ältere Menschen und Rollstuhlfahrer.

" Am meisten freut mich, dass die Bürger die Passage sehr gut annehmen und sie auch architektonisch als gelungen ansehen", sagt Reinhard Coppenrath, der mit der Filiale seiner Konditorei und Bäckerei auf über 30 Jahre Erfahrung in der Neumarktpassage zurückblicken kann. Zweifel hatte er schon, ob die Geschäfte nach all dem Gezerre um " den Tunnel" wieder an alte Zeiten anknüpfen würden. Noch ist Coppenrath nicht ganz bei den früheren Kundenzahlen angekommen, aber es geht bergauf. " Es ging gleich mit der Eröffnung gut los", sagt Coppenrath und freut sich besonders über die Treue der Stammkunden. Doch trotz allen Jubels gibt es auch Kritik, denn dass die Passage nun in ihrer Fläche halbiert ist, gefällt Coppenrath nicht besonders. Und auch die Zugänge sind in seinen Augen nicht ideal. " Von der Johannisstraße ist das kein Problem, aber wie sollen Men-

" Keine Passage, sondern ein Gang"

schen im Rollstuhl oder Mütter mit Kinderwagen auf die Große Straße kommen?"

Auch bei Brigitte Molitor, die gemeinsam mit ihrem Mann Klaus den Blumenmarkt führt, haben sich deswegen schon Kunden beschwert. " Aber sonst ist es ganz toll", schwärmt Brigitte Molitor, die seit acht Jahren in der Passage ist. " Ich kenne den Tunnel im Winter mit Durchzug und kalten Füßen - jetzt werden wir richtig verwöhnt." Seit der Eröffnung der neuen Passage können die Molitors sogar eine Umsatzsteigerung in ihrem Geschäft beobachten.

Patricia Böll, die als stellvertretende Betriebsleiterin vier Gastronomiebetriebe betreut, ist erst mit dem Umbau in die Passage gekommen. " Ich fühle mich sehr wohl hier, und auch den Kunden gefällt es", sagt sie, " allerdings könnten es wesentlich mehr sein." Viele wüssten noch nicht von der neuen Passage, es müsse mal eine große Aktion her, um den Bekanntheitsgrad zu steigern.

" Das ist keine Passage mehr, das ist jetzt nur noch ein Gang", meint Josef Beike, Geschäftsführer der Boutique Axxessa und seit 20 Jahren in der Passage. Früher sei der Tunnel ein Fußgängerverteiler gewesen, von dem man viele verschiedene Teile der Stadt erreichen konnte, das sei jetzt leider nicht mehr so. " Aber wir haben hier früher gute Geschäfte gemacht, und das ist auch heute noch so."

DIE PASSAGE KOMMT AN, sagen die Mieter. Die Geschäfte laufen. Aber welcher Händler klagt heute nicht...Foto: Jörn Martens
Autor:
klu


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