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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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OPG übernimmt Parkhaus im Zentrum von Hamburg
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"Entweder wachsen oder sterben": Im harten Geschäft mit dem Parken kann sich die städtische Tochter behaupten
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Originaltext:
OPG übernimmt Parkhaus im Zentrum von Hamburg

" Entweder wachsen oder sterben": Im harten Geschäft mit dem Parken kann sich die städtische Tochter behaupten

Osnabrück hin

Im bundesweiten Geschäft mit dem Parken gebe es nur zwei Möglichkeiten, sagt OPG-Prokurist Karl-Heinz Ellinghaus: " Wachsen oder sterben." Die OPG hat sich für das Wachsen entschieden und in Hamburg einen dicken Fisch an Land gezogen.

Die Parkstättenbetriebsgesellschaft (OPG) übernimmt den Betrieb eines großen Parkhauses im Herzen der Hansestadt. " Am Gänsemarkt" heißt das Parkhaus. Der Name zeigt es: Die Garage liegt unweit der gleichnamigen Einkaufsgalerie, die zu den begehrtesten Lagen in Hamburg zählt. In der Nähe gibt es noch die Garage an der Oper mit 1 300 Stellplätzen.

Diese soll in zwei Jahren abgerissen werden.

Der Bau des Gänsemarkt-Parkhauses begann im April vergangenen Jahres. Mitte Januar war Richtfest, Mitte Mai soll es ans Verkehrsnetz gehen. Das Haus bietet 700 Autos Platz und gehört damit zur Kategorie der größeren Innenstadtgaragen. In Osnabrück gibt es nur eine Garage ähnlicher Größenordnung, die Bahnhofsgarage. Die anderen Parkhäuser in Osnabrück bieten zwischen 400 und 500 Einstellplätze.

Die OPG habe sich gegen starke Konkurrenz durchgesetzt, sagt OPG-Chef Ingo Hoppe. Der Betrieb solcher Objekte wird europaweit ausgeschrieben. 200 Unternehmen tummeln sich allein in Deutschland auf dem Park-Markt. Die Osnabrücker Gesellschaft gehört zu den 15 größten und hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von einem Prozent. Zum Vergleich: Der größte Mitbewerber, APCOA in Stuttgart, hat einen Marktanteil von 25 Prozent. In Hamburg hatten die Stuttgarter aber das Nachsehen.

Wie kam die Verbindung nach Hamburg zu Stande? Die OPG genieße in der Branche einen guten Ruf, sagt Ingo Hoppe. Deshalb seien die Bauherren der Gänsemarkt-Garage an die OPG herangetreten mit der Bitte, ein Angebot zu unterbreiten. Das Angebot passte. Im November vergangenen Jahres wurde der Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren unterzeichnet.

Die OPG kann kostengünstig arbeiten, weil sie das Hamburger Haus von Osnabrück aus fast komplett betreut. Die Einsatzzentrale sitzt im Nikolaizentrum. Hier laufen die Anrufe der Autofahrer auf, die an der Schranke Probleme haben oder in anderen Fällen Hilfe brauchen. Alle Parkhäuser werden per Video überwacht, so dass der Mann oder die Frau in der Zentrale den Anrufer sehen kann. Egal, ob sie in Hamburg oder Osnabrück vor der Schranke stehen. Würde das Hamburger Haus eigenständig vor Ort betreut, wären mindestens sieben Mitarbeiter notwendig. Die OPG kommt mit einem neuen Mitarbeiter aus, der die technische Wartung vor Ort übernimmt.

Zurzeit betreut die Einsatzleitstelle im Nikolaizentrum etwa 7 000 Einstellplätze. Die Kapazitäten reichen, um 20 000 Stellplätze zu betreuen. " Wir haben also noch Wachstumspotenzial", sagt Ingo Hoppe. Kapazitäten sind auch deshalb noch frei, weil die Partnerschaft mit Hildesheim im vergangenen Jahr nicht verlängert wurde. Wegen der Diskussionen um einen möglichen Verkauf der OPG suchten sich die Hildesheimer einen neuen Partner.

IN DER LEITSTELLE in Osnabrück laufen die Anrufe aus den Parkhäusern auf. Foto: Gert Westdörp

AM GÄNSEMARKT in Hamburg entsteht ein Parkhaus, das ab Mai von der OPG betrieben wird. Foto: OPG
Autor:
hin


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