User Online: 2 | Timeout: 00:21Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wo Bauland am teuersten ist: Neues Wohnen am Westerberg
Zwischenüberschrift:
Edinghäuser Straße: Investor will Stadtvillen bauen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wo Bauland am teuersten ist: Neues Wohnen am Westerberg

Edinghäuser Straße: Investor will Stadtvillen bauen

Westerberg (hmd)

Es sind die teuersten Grundstücke in Osnabrück: Laut Gutachterausschuss kostet der Quadratmeter 570 Euro. Nach dem Abbruch der Osnabrücker Aktien-Brauerei lag das Gelände über ein Jahrzehnt brach, obwohl es schon lange einen Bebauungsplan gibt, jetzt sollen auf dem Areal an der Edinghäuser Straße fünf noble Stadtvillen entstehen.

Eigentümer der Fläche ist der Wallenhorster Kaufmann Werner Riehemann, der in Osnabrück als Schinkenhersteller bekannt ist. Im Herbst soll der Startschuss für die Bebauung fallen: Riehemann will 25 Eigentumswohnungen, verteilt auf fünf Stadtvillen, errichten. Mit der Planung hat er den Architekten Wilfrled Ohnesorge beauftragt.

Exklusiv soll das Ensemble werden, daran lassen Riehemann und Ohnesorge keinen Zweifel. Die Bebauung werde dem " Wohnen am Westerberg angepasst" sein, betont der Architekt. Von Stadtvillen mit " mediterranem" Charakter ist die Rede, auf jeden Fall sollen Staffelgeschosse mit großzügigen Terrassen eingeplant werden. Noch nicht genau festge-

Bebauungsplan gilt schon seit 1994

legt ist die Größe der Wohnungen. Nach Auskunft von Architekt Ohnesorge sollen sie auf keinen Fall die 100-Quadratmeter-Grenze unterschreiten. Insgesamt steht eine Fläche von rund 6 500 Quadratmetern für die Bebauung zur Verfügung.

Die Lage hat ihre Vorzüge, und die drücken sich im Grundstückspreis aus. Bis zur Innenstadt und zum Botanischen Garten ist es nicht weit, der Grünzug auf dem Westerberg beginnt gleich hinter dem Grundstück.

" Es gibt schon Resonanz, und das nicht zu knapp", ist Riehemann überzeugt, dass sein Vorhaben auf eine große Nachfrage stoßen wird. Die Erschließung ist in fünf Bauabschnitten vorgesehen. Noch unklar ist, ob Eigentümer und Architekt das Projekt in Eigenregie durchführen oder noch Investoren ms Boot nehmen. Auch hier gebe es Interessenten, sagt der Schinkenhersteller.

Im Januar 1994 hatte die Stadt den Bebauungsplan geändert. Nach Auskunft von Fachbereichsleiter Franz Schürings lag es nahe, das Gebiet neben dem Diakoniestift Westerberg als reines Wohngebiet auszuweisen. Im Bebauungsplan ist dabei die Beschränkung auf Erd- und Dachgeschoss vorgegeben.

SO EINE LAGE HAT IHREN PREIS: Auf diesem Areal sollen demnächst Eigentumswohnungen entstehen. Früher gehörte das Gelände zur Brauerei. Foto: Jörn Martens

FÜNF STADTVILLEN mit 25 Eigentumswohnungen sollen an der Edinghäuser Straße entstehen. Der nördliche Abschnitt bleibt öffentliche Grünfläche. Grafik: Architekturbüro W. Ohnesorge
Autor:
hmd


Anfang der Liste Ende der Liste