User Online: 1 | Timeout: 22:03Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neumarkt-Planer: Osnabrück sollte die große Chance nutzen
Zwischenüberschrift:
Georg Gewers ist überzeugt, den Masterplan umsetzen zu können - "Grafik zeigt den Platz während einer Rotphase der Ampeln"
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Neumarkt-Planer: Osnabrück sollte die große Chance nutzen

Georg Gewers ist überzeugt, den Masterplan umsetzen zu können - " Grafik zeigt den Platz während einer Rotphase der Ampeln"

Osnabrück (hin) Architekt Georg Gewers, der den Masterplan für den Neumarkt entwickelt hat, ist " froh" über die rege Diskussion und legt Wert auf eine Klarstellung: Die bisher veröffentlichten Grafiken zeigten einen fast verkehrsfreien Platz, weil eine Rotphase der Ampeln zu Grunde gelegt worden sei.

" Wir sind froh über die vielfältigen Reaktionen, die zu unseren Ideen gekommen sind, denn ein solches Vorhaben benötigt eine rege Diskussion auf allen Ebenen der Stadt." So reagierte Gewers auf das Neue-OZ-Leserforum. Bisher seien allerdings nur Grafiken erschienen, die " eine Rotphase der Ampeln zeigt", so Gewers weiter. Es gebe auch auf dem neuen Platz Bus- und Autoverkehr.

Der Masterplan schließe das Schloss und den Berliner Platz ein. Gewers: " Die Aufwertungen finden auf vielerlei Ebenen statt und sind zeitnah umsetzbar." Osnabrück eröffne sich eine große Chance, " die die Stadt und ihre Bürger nutzen sollten".

EINE NEUE PERSPEKTIVE: Dieser Plan zeigt einen möglichen Straßenverlauf auf dem neuen Neumarkt Die bunten Punkte symbolisieren Sonnenschirme der Straßencafe" s. Die Bussteige befinden sich am Straßenrand, wobei der Abschnitt vor den Cafes frei bleibt. Das im dunklen Gelb markierte Gebäude ist das Landgericht, die hellgelben Grundrisse kennzeichnen neue oder zu erweiternde Häuser. Das kleine Bild zeigt den Blick Richtung Osten. Autos sind nicht zu sehen, weil die Ampeln auf Rot stehen, wie der Planer jetzt erklärte.Grafik: Gewers, Kühn und Kühn

Angepasste Ampel

" Masterplaner und Verkehrsexperten sind sich einig: Mit einer adaptiven Ampelschaltung können die Verkehrsströme ohne weiteres aufgenommen werden, die sich durch die Masterplanung am Neumarkt verschieben werden. Damit greifen die Masterplaner eine langjährige Forderung der FDP auf. Dies hat Georg Gewers bei der Vorstellung des Masterplans im Stadtentwicklungsausschuss ausdrücklich betont. Ich freue mich sehr, dass unsere Forderung nach einer intelligenten Verkehrsstreuerung auf diesem Wege Unterstützung erhält."

Wolfgang Vogt FDP-Kreisvorsitzender

Wunderbar

" Der neue Plan für den Neumarkt ist wunderbar, wie ich finde. Endlich! Hoffentlich vergisst man bei der Umsetzung nicht, den Platz zu begrünen und zwar reichlich, denn nur Steine wirken kahl und steril. Hoffentlich wird das kranke Kind gesund!"

Ingeborg Tröbs-Kock

Kein Platz-Charakter

" Kein Platz noch Interesse noch Geld für einen »neuen Neumarkt« nach teurem Masterplan', so hört man es überall. Es gibt Schulen, die Reparaturen dringend nötig haben ... Auf dem Neumarkt wollen wir mit dem Bus ankommen und abfahren, um links oder rechts in die Stadt zu gehen oder weiter zur Schule zu fahren. Aufenthalt suchen wir hier nicht, gehen höchstens in den Tunnel. Der Neumarkt hat keinen Platz-Charakter, ist eine Straße für den wichtigen Auto- und Bus-Verkehr. Wie gut, dass wir diese Verkehrslinie haben! Sie muss uns unbedingt wie bisher erhalten bleiben!"

Isabelle Meyer, Schülerin

Ein Platz, wie man sich ihn wünschen würde

" Im August letzten Jahres habe ich mein Studium der Landschaftsarchitektur Fachrichtung Freiraumplanung an der Fachhochschule Osnabrück mit meiner Diplomarbeit ' Umgestaltung des Ledenhofes' (die NOZ hat darüber berichtet) erfolgreich abgeschlossen. (...) Der neue Neumarkt zeigt deutlich hellere und somit freundlichere sowie klare und moderne Raumkanten und Gebäudestrukturen (...) Die Grafik besticht durch klare moderne Strukturen, helle Fassaden- und Bodenbeläge und vor allem durch den großzügigen, ebenen und freien Platzcharakter - und genau darin liegt meiner Ansicht nach die Utopie! Die Grafik des Masterplans zeigt eine Situation, wie man sie sich für einen öffentlichen Platz als wichtiges Verbindungsglied zweier Fußgängerzonen gerne wünscht. Freie Wegewahl für alle Fußgänger, keine unnötigen Stolperkanten, keine unschöne Beschilderung für Verkehr o. ä. und natürlich eine ungebremst durchgehende Einkaufsmeile. Dass sich aber die Menschengruppe auf einer Straße und der Junge mit seinem Hund eventuell in Lebensgefahr befinden, weil sie den aus östlicher Richtung (ganz unscheinbar wirkenden) kommenden Bus hinter sich nicht wahrnehmen, geht ein wenig unter.

Auch die gut gedachte Auflösung der ' trennenden Wirkung der Johannisstraße zum Neumarkt' könnte sich als überaus schwierig erweisen: Immerhin handelt es sich auch bei dem Masterplan immer noch um den zentralen Busbahnhof in Osnabrück, mit 9 Buslinien im 10-Minuten-Takt, plus zusätzlichen Regionalverkehr, plus zweispurigen Individualverkehr. Hinzu kommt außerdem, dass ein Bus mit einer Seitenfläche von etwa 54 Quadratmetern ein sehr großes ' Objekt' darstellt und weit weniger Sichtbeziehungen zulässt, als man es sich anhand der Grafik wünschen würde. Einmal von der dauerhaften Lärmbelästigung anfahrender Busse abgesehen (...) Interessant wäre auch die genaue Anordnung und Ausgestaltung der neuen Bussteige bzw. Haltestellen, welche im gesamten Neumarktbereich immerhin eine Gesamtlänge von 324 Meter (15 Haltestellen für Gelenkbusse) erfordern. Ein guter Plan ist (...) die Aufteilung der Platznutzung: Der Verkehr rückt an den südlichen Rand in den Schatten der angrenzenden Gebäude und bietet somit mehr gestalterische Fläche auf der Nordseite in exponierter Lage. Mehr Grün und die Ansiedlung von Cafes mit Sitzmöglichkeiten in der Sonne bieten Lebensqualität und Aufenthaltscharakter."

Gunnar Wittkugel

Für Wochenmarkt statt Busbahnhof

" Der Neumarkt ist entgegen der Aussage des Architekten ein kleiner Platz. Er ist sogar so klein, dass er nicht den Ansprüchen eines leistungsfähigen Busbahnhofes genügen kann. Der Neumarkt wird durch verteilte Bussteige zerrissen. Der Puls der Stadt sollen die Menschen, nicht die Busse sein. Fazit: Der ganze Busbahnhof muss weg. Der Neumarkt braucht eine garantierte und neue Grundbelebung. Die erhält er kostenlos durch die Verlagerung des Wochenmarkts vor die VGH. Der Markt erhält am Steig A2 eine Baumallee und sollte mehrtägig sein. Kaum ein Marktkunde geht in die Fußgängerzone. Die Tiefgarage verführt zur schnellen Abfahrt, eine Verlagerung verführt zum weiteren Einkaufsbummel. Die Menschen vom Markt sind integriert und nicht isoliert. Wie am Münchner Viktualienmarkt kann der Untergrund des Marktes und Tunnelteile für das Equipment der Marktbesteller genutzt werden. Fahrräder, Roller und Motorräder stören, auch sie sollen legal in den Tunnel. Wirtschaftlich wäre eine Tunnelgarage nicht zu betreiben, die Nutzung von Teilbereichen als technische Räume ist aber sinnvoll. Das Tunneldach wird in der Verbindungslinie der Fußgängerzone für das Tageslicht geöffnet. Beidseitig sind Tunnelgeschäfte. Der Verkehr wird ruhig (Ternpolimit) über eine kurze, aber graziöse Stahlkonstruktion geführt. Ein nicht vorgezogenes Hochhaus mit Cafè und Außenplätzen erhält den freien Blick aus Osten auf das wieder freistehende Gerichtsgebäude mit flacher Wasserlandschaft anstelle des Busplatzes. (...) Die anstehende Ledenhof-Sanierung kostet Millionen. Für einen neuen Busbahnhof wird die notwendige Reparatur zum sinnvollen Investment. Fazit: Zwei Problemlösungen zum halben Preis. Eine interdisziplinäre Planungsgruppe ist der richtige Neuanfang, nur schöne Architektur löst nicht das Neumarkt-Problem. Die Illustration bricht schon zusammen, wenn man sich das fehlende VOS-Equipment und einen Taxistand vorstellt. Der Platz wird zu einer irreversiblen Sardinendose, in der kein Platz mehr für die Konsumenten übrig ist (...)"

Frank Beckmann

Ein Jahr als Testphase

" Es sieht ja alles sehr schön aus, aber Papier ist bekanntlich geduldig. Wir können den Neumarkt nach diesem Plan zur Testphase einrichten: Die Busse halten so wie vorgesehen, die Fahrbahnmarkierung wird wie geplant auftragen. Die Flächen der Bebauungen werden abgesperrt. Nach etwa einem Jahr wird man sehen, ob immer noch alle begeistert sind, auch die Anwohner der umliegenden Straßen, die schließlich den verlagerten Straßenverkehr auffangen müssen. So wäre eine Neuplanung einfacher, und es wird nicht vor vollendeten Tatsachen gestanden."

Brigitte Henke

Eine Enttäuschung

" Auf den ersten Blick ein schönes visuelles Bild. Doch bei genauem Hinsehen stellt sich die Frage: Wo sollen auf zwei Fahrspuren nocn Fahrzeuge und Busse fahren und halten und sich auch noch Menschen begegnen? Macht es Sinn, den Platz durch große Gebäude zu verkleinern, wird der Bereich dadurch nicht unattraktiv? Kommt es durch hohe Gebäude nicht zu mehr Schattenbildung, so dass für die Außenbewirtschaftung durch Gastronomie die so wichtige Sonne fehlt? Übrigens, wo ist die Treppe vor dem Landgericht geblieben? Wie soll ein Gelenkbus, aus Richtung Westen kommend, rechts in die Johannisstraße einbiegen, wo Poller stehen? Der Masterplan wirft mehr Fragen auf, als er Antworten gibt. Die Kosten hätte man sich sparen können, da sagt das erstellte Bürgergutachten mehr aus und war noch wesentlich preiswerter."

Ulf Jürgens

Unerträglicher Verkehr

" Selbst bei Erhaltung einer Fahrspur je Richtung für den Individualverkehr werden nach den Vorstellungen der Planer noch immer 15 000 bis 20 000 Fahrzeuge zusätzlich zu dem schon bereits vorhandenen unerträglichen Verkehrsaufkommen auf den Wallring verlagert. Verkehrsverlagerungen dürfen keine Grundlage für moderne zeitgemäße Stadtplanung sein, weil sie dem Grundsatz der sozialen Gerechtigkeit widersprechen und von den Wall-Anwohnern niemals hingenommen werden können. Hoffnung bleibt den Wall-Anwohnern auf eine entsprechende Masterplan-Änderung und die EU-Richtlinie gegen Luftverpestung, die gegebenenfalls zu Straßensperren am Wall führt. Daher kann es nur heißen: Die Leistungsfähigkeit für das Verkehrsaufkommen am Neumarkt muss erhalten bleiben. Alle anderen Pläne gehören in den Papierkorb."

Ursula Unland

Bürgerinitiative

" Leben am Wall"

Die Teilung bleibt

" Der Straßenverlauf beginnend an der Stadthalle über den Neumarkt bis hin zum Berliner Platz, teilt die Stadt in zwei Teile, die auch durch eine noch so aufwändige Restaurierung des Neumarkttunnels nicht aufgelöst wird. , Die einzige Lösung': Zusammenwachsen lassen, was zusammengehört, heißt, der Verkehr muss in einer Röhre vom oberirdischen Neumarkt verschwinden. Erst dann erhält der Masterplan des Architekten Gewers das notwendige Fundament. Alle anderen kostenintensiven Maßnahmen, die den fließenden Verkehr nicht in die Tiefe verbannen, sind und bleiben für das Gesicht des Neumarktes und damit für den Kaufplatz Neumarkt-Johannisstadt nur Makulatur."

Dr. Rolf Blase

Alles für die Katz?

" Wie froh war man vor Jahren, als der Neumarkt-Tunnel fertig war! Und jetzt soll alles für die Katz gewesen sein? Manche Stadt wäre froh, wenn sie so eine Straßenunterführung hätte. Der unsinnige Fußgängerüberweg vom Gerichtsgebäude zur Großen Straße sollte sofort beseitigt werden (...) Es ist jahrelang gut gegangen, dass die Leute durch den Tunnel die andere Straßenseite erreichten. Und plötzlich soll das nicht mehr gehen? Die Rolltreppen müssten dann natürlich wieder in Ordnung gebracht werden, Geschäfte im Tunnel könnten wieder eröffnen. (...) Da angeblich die öffentlichen Kassen leer sind, sollte man wahrlich das Geld für wichtigere Projekte der Stadt ausgeben, anstatt den Neumarkt schon wieder umzugestalten."

Alois Langer

Richtige Richtung

" Die Neugestaltung des Neumarkts ist längst überfällig, und der vom Planer Georg Gewers vorgestellte Masterplan zielt grundsätzlich in die richtige Richtung. Gleichwohl meine ich, ist Kritik angebracht, denn das in der NOZ abgebildete Foto suggeriert dem Betrachter einen auto- und busfreien Neumarkt. Diese Art der Darstellung ist aus meiner Sicht unredlich. Allen Beteiligten ist klar, dass auch künftig viele tausend Autos und etliche Busse täglich den Neumarkt passieren werden. Auch fehlt m. E. eine Darstellung zur Lenkung des Autoverkehrs nach Rückbau der jetzt vierspurigen Straße auf nur noch zwei Spuren für den Autoverkehr. Wo soll es mit der Zweispurigkeit beginnen? Wohin sollen die Autofahrer geleitet werden, die täglich den Neumarkt passieren? Über den Wall? In guter Erinnerung sind mir noch die Rückstaus bis weit über den Berliner Platz in der Zeit des Kanalbaus / Straßenhaus vor Galeria Kaufhof. Das soll jetzt nicht heißen, ich wäre gegen eine Zweispurigkeit auf dem Neumarkt. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es aus meiner Sicht wichtig ist, dass bei der Planung des Neumarktes die Lenkung des Verkehrs bis über den Berliner Platz und auf der anderen Seite sicherlich bis über den Wall hinaus gleichwertig und von Anfang an mit einbezogen werden muss."

Walter Leineweber

Nicht höher als das Gericht

" Kann der öffentliche und der individuelle Straßenverkehr in Osnabrück mit zwei Busspuren (wobei diese auch noch als Haltespuren dienen) und zwei Pkw-Spuren dort auskommen? Außerdem stellt sich die Frage, wie die Wälle den dadurch entstehenden zusätzlichen Verkehr aufnehmen können. Sollten die Verkehrssituationen positiv geregelt werden, könnten die Vorschläge des Architekten Gewers umgesetzt werden. Meine Gegenvorschläge zum vorgelegten Masterplan Neumarkt: Bei der Gebäudegestaltung ist zu berücksichtigen, dass das vorhandene historische Gerichtsgebäude das Umfeld dominant beherrscht, d. h. keine neuen Gebäude höher als dieses! Außerdem sehe ich für die von Herrn Gewers geplanten Baumassen am Neumarkt dort keinen Bedarf. Bereich 1, Neumarkt: a) Eckgebäude Kollegienwall, fünfgeschossig, wie das vorhandene anschließende Nachbargebäude; b) Torgestaltung beidseitig der Großen Straße: ja, aber auch dort nur beidseitig fünfgeschossig; c) Neues Gebäude am Grünen Brink dreige-schossig(...) d) Gebäudekomplex ehem. Wöhrl bis zur Ecke Johannisstraße wie in der NOZ dargestellt (...), jedoch ohne zusätzliches Staffelgeschoss an der Ecke Johannisstraße. Dort sollte man sich um die Ansiedlung eines Shopping-Centers bis zur Seminarstraße bemühen mit Erweiterung des dort vorhandenen Parkhauses, um die südliche Innenstadt zu stärken. Bereich 2: Ledenhof / Schloss: Beim neu gestalteten Ledenhof sollte ein Fußgängerüberweg über Neuer Graben, im Bereich Schlossmittelachse, eingerichtet werden. Bereich 3: Berliner Platz bis zum Bahnkörper: Umsetzung der Planung nach Bedarf."

Joachim Becker

Mehrbelastung für den Wall

" Nach der nicht geringen Mehrbelastung der Wälle seit dem 1.Januar durch Mautverweigerer wäre nach Verengung des Neumarktes als einzige Ost-West-Achse ein nochmals erhöhtes Verkehrsaufkommen auf diesen Straßen die Agonie für den Verkehr und eine nicht ertragbare Zumutung für alle Anwohner."

Johannes-Georg Körber

Ein positiver Entwurf

" Im Wesentlichen ein positiver Entwurf für , den' zentralen Platz der Stadt. Beeindruckend auch die fast halbseitige Grafik von beinahe fotografischer Detailliertheit. Aber warum wird die Situation nicht so dargestellt, wie man sie wirklich vorfinden wird? Keine Ampel, keine Fußgängerströme, die queren wollen, keine Autoschlangen auf den Fahrspuren, keine Busschlange am Fahrbahn-rand, stattdessen Straßencafès und einzelne Passanten. An den technischen Möglichkeiten der Darstellung kann das wohl kaum liegen (...) was soll uns also hier wieder schmackhaft gemacht werden? Und noch etwas: Wenn die Fassade des Wöhrl-Hauses nach nicht einmal 20 Jahren nicht mehr ' zeitgemäß' ist, was soll man dann z.B. vom neuen Kamp-Zentrum halten? (...) Oder anders gefragt: Warum stellt niemand das Gerichtsgebäude zur Disposition? Nur weil es hundert Jahre älter ist? Es sterbe der Zeitgeist!"

Johannes Janda
Autor:
hin, Wolfgang Vogt, Brigitte Henke, Walter Leineweber, Ingeborg Tröbs-Kock, Ulf Jürgens, Gunnar Wittkugel, Ursula Unland, Frank Beckmann, Dr. Rolf Blase, Alois Langer, Joachim Becker, Johannes-Georg Körber, Johannes Janda


Anfang der Liste Ende der Liste