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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Neumarkt muss als Knotenpunkt erhalten werden"
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Gute Noten für den City-Einzelhandel
Artikel:
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Originaltext:
" Neumarkt muss als Knotenpunkt erhalten werden"

Gute Noten für den City-Einzelhandel

Osnabrück (S.) Eine deutliche Mehrzahl der Kunden ist sehr zufrieden mit dem Einzelhandelsangebot und der Erreichbarkeit der City. Damit dies so bleibt müsse der Neumarkt als Verkehrsknotenpunkt erhalten werden, forderten Dieter Rauschen, Vorsitzender des Osnabrücker City Marketing (OCM), und Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes bei der Vorstellung der Untersuchung " Kundenverkehr 2004".

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels (BAG) präsentierte gestern im Haus des Handels die Ergebnisse ihrer Studie, die im Oktober vergangenen Jahres in 150 Städten in sieben europäischen Ländern durchgeführt worden war. In Osnabrück waren an drei Tagen 116 000 Kunden gezählt und davon 7 400 nach ihrem Einkaufsverhalten befragt worden.

82 Prozent zeigten sich sehr zufrieden mit dem Angebots- und Leistungsprofil des Einzelhandels. Die positive Bewertung zog sich durch alle Altersgruppen. Osnabrück ragte im Bundesvergleich mit 34 Prozent junger Kundschaft bis 25 Jahre über dem Durchschnitt hervor.

Jeder zweite Kunde war mit dem Auto nach Osnabrück gekommen, 30 Prozent mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Die ÖPNV-Nutzer lobten zu 87 Prozent die gute Erreichbarkeit der City, bei den Autokunden waren es 75 Prozent.

Nachdrücklich weist der Handelsverband BAG darauf hin, dass die Pkw-Kunden weiterhin die umsatzstärkste Gruppe seien: Während rund sieben Prozent der ÖPNV-Nutzer angaben, mehr als 100 Euro ausgegeben zu haben, waren es bei den Autofahrern 17 Prozent.

Erklärt wurde das unter anderem damit, dass die Autokunden überwiegend aus der Region kommen und seltener in der City einkaufen als Stadtbewohner, bei denen der Bus mit 34 Prozent sogar das beliebteste Verkehrsmittel noch vor dem Auto ist.

Dieter Rauschen bezeichnete Auto und ÖPNV als " gleichrangige Partner, die sich nicht behindern dürfen, sondern sich gegenseitig ergänzen müssen". Da rund 56 Prozent der Kundschaft aus der Stadt kommen, müsse der Neumarkt als Verkehrsknotenpunkt und zentraler Platz für Busse in der Innenstadt erhalten werden. Stephan Rolfes ergänzte, dass der Neumarkt auch für den Individu-alverkehr zur Erreichbarkeit der Parkhäuser unverzichtbar bleibe.

Die guten Ergebnisse der Studie 2004 (die letzte stammt aus dem Jahr 1996) sind nach Ansicht von Peter Konermann, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Einzelhandel Osnabrück-Emsland, ein Ergebnis der " optimalen Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Einzelhandel", die unter anderem zur Gründung des Osnabrück City Marketing geführt hatte. " Wir sind auf dem richtigen Weg, die City weiter als attraktives und interessantes Einkaufsziel zu etablieren und zu festigen", bekräftigten denn auch Rauschen und Rolfes.
Autor:
S.


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