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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Es kam kaum Gebrauchsspuren an den Spielgeräten"
Zwischenüberschrift:
Stadt will fünf Spielplätze in den kommenden Wochen abbauen und durch Grünflächen ersetzen - Spielplatz an der Lohstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Es gab kaum Gebrauchsspuren an den Spielgeräten"

Stadt will fünf Spielplätze in den kommenden Wochen abbauen und durch Grünflächen ersetzen lassen

Osnabrück (rei) Das Stadtbild wird im Laufe des Sommers um einige Kinderspielplätze ärmer. Der Fachbereich Grün und Umwelt wird fünf Spielplätze, die kaum noch genutzt werden, in Grünflächen umwandeln. Damit, so Stadtjugendpfleger Hans-Georg Weisleder, werde ihre Attraktivität als Spielfläche aber sogar steigen.

Am Funkturm, Auf der Heide, an der Gluckstraße / Silcherstraße, an der Stralsunder Straße und am Wetterskamp werden Spielgeräte demnächst abgebaut. Der Sand wird durch Gras ersetzt, Abfallbehälter und Bänke bleiben aber stehen. Bei ihren wöchentlichen Kontrollen der Flächen haben die Mitarbeiter des Fachbereichs Grün und Umwelt festgestellt, dass die Spielangebote kaum genutzt werden. " Es gab kaum Gebrauchsspuren an den Spielgeräten", sagt Hartmut Damerow vom Fachbereich Grün und Umwelt.

Deshalb nahm der Fachbereich Kontakt mit dem Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien auf, um zu überprüfen, wie viele Kinder in der Umgebung der Spielplätze wohnen. Dabei stellte Ich heraus, dass entweder keine Kinder mehr in der Nähe der Spielplätze lebten oder dass es andere Spielflächen in der Nähe gab. Das Niedersächsische Spielplatzgesetz sieht hier vor, dass alle 350 bis 400 Meter von der Wohnstätte eines Kindes entfernt eine öffentliche Spielfläche sein muss.

" Im Vergleich zur Nutzung der Plätze ist der Pflegeaufwand zu teuer", sagt Hans-Georg Welsleder. Wieviel Geld durch den Abbau der Spielgeräte gespart wird, kann er allerdings nicht beziffern. Mit der Umwandlung in eine Grünfläche werde der Spielwert der Plätze sogar gesteigert, so der Stadtjugendpfleger. Denn dann könnten Kinder und Jugendliche sie auch zum Federball- oder Fußballspielen nutzen. Zur Debatte stand im Jugendausschuss auch der Kinderspielplatz am Ertmanplatz. Mitglieder des Ausschusses setzten sich für den Platz ein. Vertreter der Verwaltung treffen sich deshalb noch einmal mit Anwohnern, um dann erst über die Zukunft dieser Fläche zu entscheiden. " Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier noch neue Spielgeräte aufgestellt werden", prognostiziert Hartmut Damerow schon jetzt. Der Spielplatz bestehe nur aus einer Sandfläche und einer Wippe. Für alle abzubauenden Spielplätze gilt: Sollte die Kinderzahl in der Umgebung wieder zunehmen, können die Flächen jederzeit wieder in Spielplätze umgewandelt werden, so Hans-Georg Weisleder.

Spielplatz an der Lohstraße

Innenstadt

Auch die Zukunft des Spielplatzes an der Lohstraße war eine Zeit lang ungewiss. Entschieden wurde jetzt, den Platz bestehen zu lassen und seine Attraktivität für Kinder wieder zu erhöhen. Neue Spielgeräte sollen dazukommen, und der Platz wird außerdem häufiger gereinigt. Zusätzlich sollen verschiedene Aktivitäten Kinder auf den Platz zurückholen, so Hans-Georg Weisleder. Immerhin lebten in der Umgebung des Platzes über 70 Kinder. (rei)

SOLL NOCH BLEIBEN: Die Zukunft des Spielplatzes am Ertmanplatz steht noch zur Diskussion. Foto: Jörn Martens
Autor:
rei


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