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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Nun gehören Lärm und Staub der Vergangenheit an
Zwischenüberschrift:
Vertreter des Ortsrates Pye besichtigen die neue Einhausung der Zentralanlage der Piesberger Steinindustrie
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nun gehören Lärm und Staub der Vergangenheit an

Vertreter des Ortsrats Pye besichtigten die neue Einhausung der Zentralanlage der Piesberger Steinindustrie

Pye (tos)

" Läuft die Anlage wirklich?" fragt Elisabeth Javers mit einem Blick auf die Zentralanlage der Piesberger Steinindustrie ungläubig. Geschäftsführer Peter Graf von Spee nickt bestätigend. " Seit der Einhausung der Anlage konnte eine Emissionsquelle des Steinbruchs deutlich heruntergefahren werden", erzählt er zufrieden.

Mit der im April fertig gestellten Einhausung der Steinbrecheranlage dürfte eine jahrelange Auseinandersetzung zwischen den Anwohnern rund um den Piesberg und der Piesberger Steinindustrie ein gütliches Ende gefunden haben. " Wir sind sehr glücklich, dass sich unser intensives Drängen gelohnt hat und wir eine gemeinsame Lösung gefunden haben, mit der alle Beteiligten zufrieden sind", erklärt Ortsbürgermeister Josef Thöle (CDU).

Seit Jahren hatte sich der Ortsrat für die Anwohner am Piesberg stark gemacht und sich für eine Verbesserung des Lärm- und Staubschutzes eingesetzt. Nach Inbetriebnahme der neuen Steinabwurfanlage im November des vergangenen Jahres wurden jetzt auch die Bereiche der Zentralanlage eingehaust.

Durch die Einhausung verschwindet das Material nach der Anlieferung fast auf seinem gesamten Weg durch die Vorbrecheranlage, über Transportbänder, Steinabwurfanlage und Brecherwerk hinter einer baulichen Vorrichtung. Staub und Lärm können nicht mehr nach außen dringen.

Für die Piesberger Steinindustrie bedeuteten diese Baumaßnahmen einen Kostenaufwand von rund 180 000 Euro, doch das Geld scheint gut angelegt: Obwohl die Richtwerte für Lärm und Staub schon immer im vertretbaren Rahmen gelegen hätten, sei durch die neue Einhausung der Schalldruckpegel nach einer aktuellen Messung um die Hälfte auf zehn dB( A) reduziert worden, betont Geschäftsführer von Spee.

" Die Bürger haben diese spürbare Verbesserung sehr positiv aufgenommen. Die Beschwerden der Anwohner tendieren gen null. So steht künftig einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis, an dem allen Beteiligten gelegen ist, nichts mehr im Weg", so Thöle. " Und wenn dann doch noch jemand nörgeln sollte, dann nehmen wir ihn mit in den Steinbruch. Dann kann derjenige sich vor Ort von den Veränderungen überzeugen."

VOR DER ANLAGE: Vertreter des Ortsrats Pye, Ortsbürgermeister Josef Thöle (CDU, 2. v.r.) und Geschäftsführer Peter Graf von Spee (r.). Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
tos


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