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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Kunst und Blumen statt Kippen
Zwischenüberschrift:
Marienheim beendet Wettbewerb zum Umbau der Raucherecke
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kunst und Blumen statt Kippen

Marienheim beendete den Wettbewerb zum Umbau der Raucherecke

Osnabrück (de) jetzt geht es der Raucherecke an den Kragen: Ab dem 1. August gilt in Schulen das Rauchverbot des Kultusministeriums. Die Berufsbildenden Schulen im Marienheim wollen diesen Erlass positiv nutzen. Statt ihren Raucherpavillon abzureißen, veranstalteten sie einen Wettbewerb zur Neugestaltung der Raucherecke.

Ein Erlass allein wird nicht viel nutzen. So lautet die Devise der Lehrer an den Berufsbildenden Schulen im Marienheim, denn ein Verbot ohne Einsicht und Mitarbeit der Betroffenen, sprich: Schülern, Eltern und Lehrern, hätte keinen Sinn.

Deshalb machte sich das Marienheim schon frühzeitig auf den Weg zu einer rauchfreien Schule und versuchte durch verschiedene Projekte in mehreren Phasen " alle mit ins Boot zu holen", wie Maria Hinz, Lehrerin und Sprecherin des Aktionskreises " Rauchfreie Schule am Marienheim Sutthausen", erklärt. Ein Programmpunkt auf diesem Weg war ein Wettbewerb unter Schülern zur Umgestaltung der Raucherecke.

" Unser Raucherpavillon ist das kommunikative Zentrum der Schule", weiß Maria Hinz. Auch ohne Zigarette in der Hand solle die Gemütlichkeit erhalten bleiben. " Deshalb muss dieser Bereich attraktiver gemacht werden, so dass es den Schülern leichter fällt, hier nicht zu rauchen." Mehrere Schüler setzten sich so mit dem Thema Raucherecke ohne Rauchen auseinander. Die Entwürfe wurden von einer Jury ausgewertet und prämiert. Gewinnerin ist die 21-jährige Jacqueline Hehmann.

" Als Erstes müssen hier viel mehr Blumen hin", erläutert die Schülerin ihre Ideen. " Und vielleicht ein paar Schälchen mit Duftstoffen oder Duftsäcken." Den jetzigen Raucherdienst wolle sie beibehalten, nur dass dieser dann nicht Zigaretten aufsammelt, sondern die Blumen- und Duftdeko je nach Jahreszeit auswählt. Ein weiterer Punkt ist die Kunst auf dem Gelände.

" Nichts gegen die Kunstobjekte des Suttnauser Künstlers Volker-Johannes Trieb", sagt sie, " aber es wäre doch schön, wenn hier um die Raucherecke herum Schüler für Schüler Kunst schaffen." Ihre Idee ist, jeder Klasse einen Speckstein zum Bearbeiten zu geben und diese dann aufzustellen. Und eventuell könne sich ja auch jede Klasse eine eigene Sitzbank bemalen, so Jacqueline Hehmann.

Die Jury sei begeistert gewesen, dass Jacqueline möglichst viele Schüler mit einbeziehen wolle, sagt die Lehrerin Maria Hinz. Deshalb habe sie auch die 100 Euro Preisgeld gewonnen.

Die neue " Raucherecke" soll noch vor den Herbstferlen fertig sein.

IHR ENTWURF zur Umgestaltung des bisherigen Raucherpavillons im Marienheim machte das Rennen: Jacqueline Hehmann setzt auf Blumen und Düfte und Kunst von Schülern für Schüler. Foto: Gert Westdörp
Autor:
de


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