User Online: 1 | Timeout: 22:48Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Schüler in die Ferien, die Handwerker aufs Dach
Zwischenüberschrift:
Viele Schulen werden in den Sommerferien saniert - Erdfarben für die Rückertschule im Originalstil der 50er Jahre
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weststadt (rei) Sommerferien. Die Klassenzimmer sind verwaist, die Kaffeemaschine im Lehrerzimmer bleibt unbenutzt, und auf dem Schulhof ist es ganz still. Trotzdem wird in einigen Schulen jeden Tag gearbeitet. Doch statt der Kinder und Lehrer schwitzen dort während der Ferien Handwerker, die Dächer reparieren und Küchen sanieren.

Auf dem Hauptgebäude der Rückertschule verlegen Mitarbeiter der Firma Pollmeier derzeit Dachpfannen. Die gesamte Außenhülle der gemeinsamen Gebäude von Elisabeth- und Rückertschule soll bis in den Herbst hinein erneuert werden. In den nächsten Wochen werden auch die Maler ihre Arbeit aufnehmen. Terrakottafarben sollen die Mauern angestrichen werden - denn so sahen sie auch aus, als die Gebäude in den fünfziger Jahren errichtet wurden.

Das denkmalgeschützte Gebäude soll in seinen Urzustand zurückversetzt werden, aber dabei modernen Anforderungen entsprechen. So erklärt es die Architektin Cathrin Eßbach von der Stadt Osnabrück, die für die Sanierung der Außenfassade zuständig ist.

Auf den Flachgebäuden der Schulen wurden bereits im vergangenen Jahr die Dächer erneuert. Außerdem wurden die Fenster in den Klassenräumen ersetzt, auf den Fluren wird das in diesen Ferien passieren. Fenster mit weißen Holzrahmen müssen es sein, erklärt Cathrin Eßbach. Das entspricht nicht nur den Anforderungen des Denkmalschutzes, sondern fördert auch den Luftaustausch von drinnen und draußen. Um das Gebäude wie vor fünfzig Jahren aussehen zu lassen, achten Architekten und Arbeiter auf kleine und große Details. So bleiben die Bilder und Kunstwerke an den Außenwänden der Gebäude erhalten. Doch auch wenn es nach Retro aussieht, die Sanierungstechniken sind modern. Die Maler benutzen Silikatfarbe, um die Mauern des Gebäudes nicht zu schädigen. Unter den Dachpfannen liegt außerdem eine diffusionsoffene Folie, die das Schwitzwasser von innen nach draußen nicht zurück hält, den Regen von oben aber nicht ins Gebäude lässt.

200 000 Euro kostet die Sanierung der Außenfassade nach Angaben von Schulamtsleiter Hans-Georg Freund. Gebohrt und gehämmert wird in den Ferien an vielen Schulen. So bekommt die Stüveschule in Schinkel noch vor Schuljahresbeginn eine neue Küche und ein Internetcafe. 63 Plätze statt wie bisher 20 wird es demnächst in der Ausgabeküche geben, wo die Schüler mittags essen, seit die Stüveschule eine ganztägige Betreuung anbietet.

Für das Nachmittagsangebot richtet die Stadt außerdem einen Raum mit vier Internetplätzen ein. Ein bisher ungenutzter Raum Im Untergeschoss der Stüveschule bekommt deshalb einen neuen Fliesenboden, einen frischen Anstrich und schallabsorbierende Deckenplatten.

AUSSEN KOMPLETT IM STIL DER 50ER JAHRE, aber unter der Hülle moderne Technik: Sanierungsarbeiten an der Rückert- bzw. Elisabethschule. Foto: Egmont Seiler

Die Zahl der Schüler nimmt ab

Containerklassen nur noch bis 2006?

Sie heißen Mobilklassen, doch die Schüler gehen mit ihnen keinesfalls auf die Reise. In den drei Containern auf dem Gelände der Rückert- und Elisabethschule machen sechs Schulklassen ihren normalen Unterricht. Doch das könnte in absehbarer Zeit anders werden. Der Fachbereich Schule und Sport entwirft derzeit Pläne, nach denen aus vier Räumen im Souterrain des Hauptgebäudes Klassenzimmer werden sollen. " Wir haben die Mittel für 2006 angemeldet", sagt Schulamtslelter Hans-Georg Freund. Im Herbst werde entschieden, ob der Plan in die Tat umgesetzt werde. Er geht davon aus, dass auf Dauer weniger Räume reichen, weil die Schülerschaft abnimmt. Alternativ könnte über einen Anbau nachgedacht werden, so Freund weiter, (rel)
Autor:
rei


Anfang der Liste Ende der Liste