User Online: 1 | Timeout: 01:18Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Griesert - ein Architekt geht in die Politik
Zwischenüberschrift:
CDU-Kandidat: Fast alles hat mit Stadtplanung zu tun
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Griesert - ein Architekt geht in die Politik

CDU-Kandidat: Fast alles hat mit Stadtplanung zu tun

Osnabrück hin

Wolfgang Griesert geht selbstbewusst in den Wahlkampf: " Ich will nicht nur Kandidat sein, ich will Oberbürgermeister werden." Und die CDU teilt den Optimismus ihres neuen Spitzenmannes: " Wir sind überzeugt, dass wir mit Herrn Griesert die Wahl gewinnen können", sagt Kreisvorsitzender Burkhard Jasper.

Der 48-jährige Stadtbaurat weiß, dass er sich dazu in der Stadt bekannt machen muss. Die Medien waren gestern Nachmittag in die CDU-Geschäftsstelle an der Rolandsmauer geladen, am Abend mischte er sich unters Grünkohlvolk bei der Osnabrücker Mahlzeit des Verkehrsvereins. In den kommenden Wochen und Monaten wird er in die CDU-Ortsvereine gehen, um sich und sein Programm zu präsentieren und um die Basis so zu überzeugen, wie zuvor den Kreisvorstand und den Parteiausschuss. Beide Gremien - immerhin 47 Mitglieder stimmten mit ab - hatten ihn am Donnerstagabend einstimmig auf den Schild gehoben. " Und zwar in geheimer Wahl", wie Burkhard Jasper ausdrücklich hervorhebt.

Das Angebot der CDU habe ihn " überrascht, aber nicht erschreckt", sagt Wolfgang Griesert . Er wisse genau, auf was er sich einlasse und welche Aufgaben auf ihn warteten. Als Stadtbaurat arbeite er immer an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Er wolle als Oberbürgermeister Brücken bauen: Brücken von der " Vision zur Wirklichkeit, quasi vom Masterplan zum Pflasterstein". Womit er die konkreten, großen Aufgaben der Politik in den kommenden Jahren berührt. Er zählt sie auf: Abzug der Briten, Bundesgartenschau, Neumarkt, A 33 Nord, Westumgehung, kommunale Finanzausstattung.

Fast ausschließlich Themen aus dem großen Komplex Stadtplanung - seinem Spezialgebiet. Und wo steht er in der Sozialpolitik, Familienförderung, Kulturpolitik? " Sehen Sie,", hebt er an, " 80 Prozent der kommunalpolitischen Entscheidungen haben räumliche Auswirkungen." Eine Stadt, die auf die demografische Entwicklung reagieren wolle, müsse Baugebiete familiengerecht planen, die Infrastruktur wie Kitas und Schulen darauf ausrichten. Auch Wirtschaftsförderung spiegele sich in der Stadtplanung wider.

Ins Detail geht der Kandidat noch nicht. In den kommenden Monaten werde er zusammen mit der Partei (der er seit Donnerstag angehört) ein " sehr sorgfältig ausformuliertes Wahlprogramm" erarbeiten. " Ich bin Architekt", sagt er, " und ein Architekt will immer gestalten."

ERSTER ÖFFENTLICHER AUFTRITT als Kandidat der CDU: Stadtbaurat Wolfgang Griesert (links) schüttelte gestern dem SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Schwanholz bei der Osnabrücker Mahlzeit die Hand. Walter Hunger (Mitte), Ex-WO-Vorsitzender, freut sich. Foto: Michael Hehmann
Autor:
hin


Anfang der Liste Ende der Liste