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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Fußgängerampel kommt noch in diesem Jahr
Zwischenüberschrift:
Erich-Maria-Remarque-Ring: Ausschuss gibt grünes Licht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Fußgängerampel kommt noch in diesem Jahr

Erich-Maria-Remarque-Ring: Ausschuss gibt grünes Licht

Osnabrück rll

Schüler und Kinobesucher können aufatmen: Noch in diesem Jahr soll am Erich-Maria-Remarque-Ring eine Fußgängerampel aufgestellt werden. Das hat der Stadtentwicklungsausschuss jetzt einstimmig beschlossen.

Es ist lebensgefährlich, die vierspurige Straße vor dem Cinema-Arthouse zu überqueren. Schon vor über einem Jahr wurde eine Frau tödlich verletzt, als sie versuchte, die andere Seite des Erich-Maria-Remarque-Rings zu erreichen. Viele Fußgänger riskieren es trotzdem Tag für Tag, weil sie bis zu 500 Meter Umweg in Kauf nehmen müssen, um an der nächsten Ampel sicher über die Straße zu gelangen.

Nur vorübergehend gab es mehr Sicherheit für Fußgänter, als bei Bauarbeiten am Erich-Maria-Remarque-Ring eine provisorische Ampel installiert wurde. Längst ist sie wieder von der Bildfläche verschwunden, aber verschiedene Initiativen wie der Agenda-Arbeitskreis Stadtplanung haben sich seitdem für eine dauerhafte Lösung ausgesprochen.

Auch die Fachleute zweifelten nicht an der Notwendigkeit einer zusätzlichen Fußgängerampel. Aber sie verwiesen auf großräumige Zusammenhänge, zu denen auch der geplante Umbau des Neumarkts gehörte. Dadurch, so hieß es, würde sich auch das Verkehrssystem auf dem Ring verändern.

Doch am Neumarkt geht es nicht voran, und die Grünen haben jetzt im Stadtentwicklungsausschuss die Gunst der Stunde genutzt. Sie stellten den Antrag, die Verwaltung möge " Lösungsmöglichkeiten für eine sichere Fußgängerquerung über den Erich-Maria-Remarque-Ring" aufzeigen.

So wurde die Sache zum Selbstläufer. Hans-Jürgen Apel, der Leiter des Fachdienstes Verkehrsplanung, sprach sich für den Bau der Ampel noch in diesem Jahr aus, und der Ausschuss folgte ihm dabei mit einem einstimmigen Votum.

Zählungen hätten gezeigt, dass die Zahl der Fußgänger auf jeden Fall eine Ampel rechtfertige, erklärte Apel. Morgens werde die Straße von vielen Schülern der Domschule überquert, abends von den Kinogängern. Apel favorisiert einen Fußgängerüberweg an der Einfahrt zum Schulgelände. Und so viel ist schon sicher: Es wird sich um eine Druckknopfampel handeln, die nur nach Anforderung auf Fußgänger-Grün schaltet.

LEBENSCEFÄHRLICH ist das Überqueren des Erich-Maria-Remarque-Rings für Fußgänger. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
rll


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