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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Sliwka: Die Bürger sollen über die Bundesgartenschau selbst entscheiden
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OB-Kandidat will mehr Beteiligung - Großes Aufgebot bei FDP-Frühstück
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Sliwka: Die Bürger sollen über die Bundesgartenschau entscheiden

OB-Kandidat will mehr Beteiligung - Großes Aufgebot beim FDP-Frühstück

Osnabrück hin

Reinhard Sliwka schlägt eine Bürgerbefragung über die Bundesgartenschau vor. " Wenn es nach mir geht, werden die Bürger direkt gefragt, ob sie diese Großveranstaltung in unserer Stadt unterstützen", sagte Sliwka gestern, nachdem er vom FDP-Kreisverband als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl vorgestellt worden war.

Die Bürgerbefragung zur Buga nannte Sliwka als ein Beispiel für seine Vorstellung von " mehr Bürgerbeteiligung". Den Menschen müssten mehr konkrete Mitsprache- und Mitwirkungsrechte eingeräumt werden. Die Bürger sollten am besten schon bei der Kommunalwahl am 10. September über die Buga entscheiden, meint Sliwka. Voraussetzung sei allerdings, dass es bis dahin ein Konzept und eine gesicherte Finanzplanung gibt. Denkbar sei auch eine Abstimmung parallel zur Landtagswanl im nächsten Jahr.

Stärker einbeziehen will Sliwka die Bürger auch bei der Finanzplanung, falls er zum Oberbürgermeister gewählt werden sollte. Ihm schwebe ein " Bürgerhaushalt" vor, wie er schon in anderen Städten erprobt sei. Der " Bürgerhaushalt" stellt nach seinen Worten die Finanzen einer Stadt stark vereinfacht und leicht verständlich vor. Sliwka: " Das kann so weit gehen, dass jeder sehen kann, wie viel Geld wofür in seinem Stadtteil ausgegeben wird." Sliwkas Leitmotiv ist die " Bürgerstadt", die von starkem ehrenamtlichen Engagement geprägt ist. Er will die Integration und das Zusammenleben der Menschen aus 140 Nationen fördern. Wirtschaftspolitisch ist aus seiner Sicht der Lückenschluss der A 33 Nord unerlässlich. Die Anziehungskraft der Innenstadt als Einkaufszentrum werde durch die Pläne von L+ T gestärkt, " aber wir können noch mehr tun", sagte der Kandidat.

Für den FDP-Kreisvorsitzenden Wolfgang Vogt ist Sliwka " der beste Kandidat, denn wir wissen, er kann' s." Er sei geprägt von einer liberalen Grundhaltung, sozial engagiert und ein profunder Kenner der Stadt.

Der Sozial- und Kulturdezernent wird von der FDP vorgeschlagen, will aber nach eigenen Worten " überparteilich und unabhängig" arbeiten. Um das zu untermauern, hatte er zur Pressekonferenz ein Dutzend Osnabrücker eingeladen, die persönlich seine Kandidatur unterstützen. Darunter sind Hotelier Andreas Bernard, Zoo-Präsident Reinhard Coppenrath, Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann, Ex-Fabi-Leiterin Walburga Feige, Heia Lahrmann vom Frauennetzwerk, Leo Lammers, Heike Voss und die Professoren Hans-Wolf Sievert, Christian von Bar und Gerhard Lohmeier. Sliwkas Wahlziel: " Den zweiten Wahlgang erreichen - und dann ist alles möglich."

DAUMEN HOCH für Reinhard Sliwka (Mitte): Im Cafe Garbo präsentierte die FDP zusammen mit einem Dutzend Sliwka-Unterstützern ihren Kandidaten für die OB-Wahl. Foto: Pentermann
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hin


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