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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mit dem sechsspurigen Ausbau kommt es zu einer Sogwirkung
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Diese Veröffentlichungen geben die persönlichen Ansichten des Einsenders wieder. Kürzungen vorbehalten.

Mit dem sechsspurigen Ausbau kommt es zu einer Sogwirkung

Hier geht es noch einmal um die geplante Lärmschutzwand an der Autobahn A1 in Atter (wir berichteten).

" Auf der Ortsratsitzung vom 22. Februar in Atter wollte das Bürgerforum Atter eine alternative Darstellung (erstellt vom Bürgerforum Atter) zum Thema . Lärmschutz in Atter' vorstellen.

Der UWG-Ortsratsvetreter stellte den Antrag auf eine zusätzliche Bürgeranhörung während des Schwerpunktthemas , Lärmschutz im Bereich Atter'. Dieses wurde durch die Mehrheit der SPD-Fraktion abgelehnt.

Leider weist die vom Ortsrat favorisierte Lärmschutzwand nur einen Absorptionsgrad von 8 bis 10 dB( A) aus (Prüfzeugnis von 1988).

Nun gibt es auf dem Markt Lärmschutzwände mit einem Absorptionsgrad von 15 dB und somit , weit über das geforderte Maß hochabsorbierend, wie unabhängige Prüfanstalten attestierten.

Noch ist es nicht zu spät; denn die vorgesehenen Lärmschutzelemente sind noch nicht geordert. Bleibt der Ortsrat mehrheitlich bei seiner sturen Haltung bezüglich der Lärmschutzwand, dürfen sich die Atteraner später für diesen , Bärendienst' bei dem dann nicht mehr existierenden Ortsrat Atter bedanken.

Nach dem sechsspurigen Ausbau ist zumindest in Fachkreisen bekannt, dass nahezu jeder Ausbau einer Fernstraße eine signifikante Erhöhung des Verkehrsaufkommens mit sich bringt. Diese Sogwirkung ist auch für die A 1 unstreitig.

Atter wird mit der bisherigen Lärmimmission trotz der mehrheitlich im Ortsrat gewünschten Lärmschutzwand weiterleben müssen.

So ist dann auch der Satz im Schreiben aus dem Dezernat für Städtebau in Osnabrück vom 22.12. 2005 zu interpretieren: ,.. . dass es sich bei der Lärmschutzwand um eine hochabsorbierende Konstruktion handeln wird, so dass wir keine zusätzlichen Immissionen zum Nachteil der Bewohner der nahe der Autobahn gelegenen Straßen in Atter erwarten'."

Wolfgang Düsing

Vorsitzender der UWC

Am Heidekotten 38

Osnabrück

DER STREIT um die geplante Lärmschutzwand an der Autobahn in Atter geht weiter.
Autor:
Wolfgang Düsing


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