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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Grün für Autos, längere Wartezeiten für Fußgänger
Zwischenüberschrift:
Katharinenstraße: Ampel auch für Radler nicht optimal
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weststadt Fußgänger, die an der Katharinenstraße den Wall überquerenwollen, brauchen eine gute Kondition, um mit einer Grünphase auszukommen. In der Gegenrichtung macht die Ampelschaltung den Radfahrern das Leben schwer. Wer flott losfährt, steht nach ein paar Metern wieder vor der roten Ampel. Oder läuft Gefahr, auf der Straße unter die Räder zu kommen.

" Das Grundproblem ist hier die sehr breite Mittelinsel, für deren Überquerung die Fußgänger viel Zeit brauchen", erklärt Jürgen Schmidt, Leiter des Fachdienstes Straßenbau. Für die grüne Welle auf dem Wall wurden die Ampeln so eingestellt, dass Fußgänger in Richtung Stadt die Überquerung problemlos in einer Phase schaffen.

Das Besondere hierbei: Auf dem Heger-Tor-Wall wird zuerst der Autoverkehr Richtung Neuer Graben angehalten, während der Verkehr Richtung Dielingerstraße noch weiterfließt. Erst wenn die Fußgänger auf der Mittelinsel angekommen sind, bleiben die Autos stehen.

Fahrradfahrer haben zu diesem Zeitpunkt die Insel längst erreicht und müssen noch warten. Wer als Fußgänger stadtauswärts unterwegs ist, kann erst später starten und wird dann auf der Mittelinsel gestoppt. Und dann erst der Autoverkehr Richtung Stadthalle schon wieder gestartet.

Eine zeitgleiche und damit verlängerte Grünphase beider Ampeln sei auf Grund der Geometrie des Straßenverlaufs am Wall nicht möglich, bedauert Jürgen Schmidt: " Der Rückstau in Richtung Neuer Graben oder Dielingerstraße würde den Verkehrsfluss stark einschränken." Gerade in Fahrtrichtung Dielingerstraße würde sich der Verkehr bis zur großen Kreuzung Wallring / Neuer Graben stauen und die dortigen Linksabbieger stark behindern.

" Es ist eine Abwägung unterschiedlicher Verkehrsschwerpunkte", beurteilt der Leiter des Fachdienstes Straßenbau die Lage. Direkte Beschwerden wegen der längeren Wartezeit gebe es selten. Und die Ampelschaltung habe aus der Kreuzung keinen Unfallschwerpunkt gemacht, betont Jürgen Schmidt.

NACH WENIGEN METERN schon wieder Rot: Für Radler und Fußgänger sind die Ampeln am Wall nicht optimal. Foto: Lindemann
Autor:
lisi


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