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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Badesee in Schinkel-Ost: Stadt hofft auf Investoren
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Viele Osnabrücker wünschen sich ein Freizeitareal - Angedacht ist eine Fläche von einem Viertel des rubbenbruchsses
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Badesee in Schinkel-Ost: Stadt hofft auf Investoren

Viele Osnabrücker wünschen sich ein Freizeitareal - Angedacht ist eine Fläche von einem Viertel des Rubbenbruchsees

Von Klaus Möllers

Schinkel-Ost

Viele Osnabrücker wünschen sich einen Baggersee, in dem man auch baden darf. Die Stadt hat dafür schon eine Fläche ins Auge gefasst und Gespräche mit den Eigentümern geführt. Jetzt wird ein Unternehmer gesucht, der das Gelände ausbaggert. Denn der See darf die Stadt nichts kosten.

Besucher des einzigen Naherholungsgebietes auf Stadtgebiet, des Rubbenbruchsees, hatten es bei einer Umfrage klar formuliert: Der See ist an sonnigen Tagen ein wichtiges Freizeitziel, aber stark besucht. Und Baden ist nicht erlaubt. Ein Badesee mit Liegewiesen, Grillplätzen und Strand fehlt in Osnabrück.

Der Rat gab der Verwaltung schließlich den Auftrag, nach einem möglichen Gebiet zu suchen. Geeignet dafür sei eine Niedermoorsenke in Schinkel-Ost. Ein rund sechs Hektar großes Stück Land hinter dem Schinkeler Friedhof zwischen der Südstraße und dem Friedensweg. Zum Vergleich: Der Rubbenbruchsee hat eine Oberfläche von rund 23 Hektar. Der neue See würde also etwa ein Viertel so groß sein.

Zustimmung bekommt das Projekt von allen Seiten - die Parteien sind sich einig, dass ein neuer Badesee eine sinnvolle Sache ist. Geld steht dafür nicht zur Verfügung. Ein Investor soll es also richten. Den man bisher aber nicht gefunden hat. " Wir haben schon einige mögliche Investoren angesprochen aber keine deutliche Zusage bekommen", sagt Detlef Geräts, Leiter des Fachbereichs Grün und Umwelt. Interessant wäre das Projekt Badesee in Schinkel-Ost für den Geldgeber vor allem durch den Abbau von Sand. Sprich, der Investor kann den Sand abbauen und vermarkten, schafft damit den See, sorgt für die Gestaltung der Flächen und lässt sich auf Rekultivierungsauflagen ein. Damit ein weitestgehend naturgerechter Zustand bleibt.

Geologische Bodenkarten hätten vorab gezeigt, dass das Grundwasser oberflächennah stehe, sagt Geräts. Bohrungen durch den Investor müssten später zeigen, welche Qualität der Sand habe.

Der Fachbereich Grün und Umwelt ist in den vergangenen Wochen bereits auf die beiden Eigentümer der Grundstücke zugegangen. Ergebnis: " Ein Eigentümer würde sich direkt auf die Maßnahme einlassen. Der weitere, ein Landwirt, hat Vorbehalte, weil seine Kinder den Grund noch bewirtschaften. Er könnte sich das Projekt langfristig aber vorstellen", so Gisela Altenburger von der Stadt Osnabrück. Ohne die Zustimmung der Eigentümer geht auf jeden Fall nichts. Vom Umwelt- und Feuerwehrausschuss wurde eine Mitteilungsvorlage der Verwaltung zum Badesee Schinkel-Ost derweil einstimmig befürwortet. Nun wartet man, bis die ersten Signale möglicher Investoren die Stadtverwaltung erreichen.

ZWISCHEN SÜDSTRASSE UND FRIEDENSWEG hat die Stadt eine Fläche ins Auge gefasst, die sich als Baggersee eignen würde. Foto: Jörn Martens
Autor:
Klaus Möllers


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