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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Straße ist zu eng, um ein Radargerät aufzustellen
Zwischenüberschrift:
Anwohner finden, dass auf der Hardinghausstraße zu schnell gefahren wird - Stadt kann das Tempo aber nicht messen
Artikel:
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Originaltext:
Die Straße ist zu eng, um ein Radargerät aufzustellen

Anwohner finden, dass auf der Hardinghausstraße zu schnell gefahren wird - Stadt kann das Tempo aber nicht messen

Von Anne Reinert

Haste

Osnabrück ist über die Grenzen hinaus für seine Radarkontrollen bekannt. Selbst im Fernsehen wurde schon darüber berichtet. Aber es gibt Straßen, an denen nie kontrolliert wird, obwohl das sicherlich nötig wäre. Zum Beispiel die Hardinghausstraße.

Autofahrer, die von der Bramstraße in die Hardinghausstraße abbiegen, durchqueren schon nach wenigen Metern zwei Streckenabschnitte, auf denen Tempo 30 gilt: einmal im Bereich des Zebrastreifens am Eberleweg, kurz darauf noch einmal bei der Fußgängerinsel einige Meter weiter. Zwischen den Abschnitten gilt Tempo 50.

Manch ein Auto, das hier aus Richtung Rulle kommt, braust zu schnell über den Zebrastreifen. So haben es Anwohner wiederholt beobachtet. An ihm sei schon mal ein Auto vorbeigerauscht und habe den Zebrastreifen ignoriert, berichtet ein Mann, der in der Gegend wohnt. Ein anderer Anwohner, der am Eberleplatz täglich in den Bus steigt, um zur Arbeit zu fahren, stellt regelmäßig fest, dass die Autos hier zu schnell sind.

" Ich beschwere mich sonst eigentlich nie über etwas, aber hier müsste mal was getan werden", fordert er. Andere Fußgänger sehen das weniger dramatisch. " Einige fahren schnell, andere nicht", äußert sich ein weiterer Anwohner.

Objektive Aufklärung könnte eine Verkehrskontrolle bringen. Doch gerade am Eberleplatz kann das OS-Team, das für die Geschwindigkeitsüberwachung zu ständig ist, keine Radarkontrollen durchführen. " Der Platz reicht nicht, um das Auto und die Messtonne abzustellen", klagt Rita Lampert, Leiterin des OS-Teams. Parkmöglichkeiten am Straßenrand gibt es nicht, die Mitarbeiter des OS-Teams müssten ihren Wagen auf dem Fahrradweg abstellen. Da sei es auch nicht möglich, aus dem Auto heraus die Geschwindigkeiten zu messen.

Andere Möglichkeiten für die Radarkontrolle hat das OS-Team nicht. Eine Alternative wäre ein elektronisches Geschwindigkeitsdisplay, sagt Norbert Obermeyer, Fachdienstleiter für den Straßenverkehr in Osnabrück. Das würde die Fahrer auf ihr Tempo aufmerksam machen, ohne dass sie zur Kasse gebeten würden. Doch das Geschwindigkeitsdisplay der Stadt ist für die Schulwegsicherung gedacht. Eine Aufstellung am Eberleplatz ist nicht geplant.

Ob Autofahrer auf der Hardinghausstraße zu schnell sind, weiß die Stadt nicht einmal. " Auszuschließen ist das aber nicht", sagt Norbert Obermeyer. Dass Autos in Tempo-30-Zonen und anderen sensiblen Streckenabschnitten zu schnell fahren, komme regelmäßig vor. Wenn jemandem Verkehrsverstöße auffallen, kann er sich an das OS-Team wenden.

MANCHE AUTOS rauschen am Zebrastreifen durch. An der Hardinghausstraße werde zu schnell gefahren, sagen Anwohner. Foto: E. Parton
Autor:
Anne Reinert


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