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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ärgernis: Wildes Parken am Rubbenbruchsee
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Chronik ein großer Erfolg - Bürgerverein Eversburg sorgt sich um die Wohnqualität im Stadtteil
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Ärgernis: Wildes Parken am Rubbenbruchsee

Chronik ein großer Erfolg - Bürgerverein Eversburg sorgt sich um die Wohnqualität im Stadtteil

Eversburg (uls) Zufriedene Gesichter beim Bürgerverein Eversburg. Innerhalb von zwei Monaten waren die 550 Exemplare der ersten Auflage der Chronik des Stadtteils total vergriffen. " Mittlerweile haben ehemalige Eversburger von Amerika bis Südafrika ihre Freude daran", so der Vorsitzende des Bürgervereins, Friedhelm Groß. Positive Rückmeldungen gab es bereits zuhauf zu diesem Band. Eine zweite Auflage wurde daraufhin flugs in Auftrag gegeben.

" Während der Arbeit an unserer Chronik haben wir von Bürgern viele Bilder erhalten, die wir in dem Buch nicht alle veröffentlichen konnten", so Groß weiter. " Daher planen wir, im nächsten Jahr zusätzlich einen Bildband herauszugeben, der das alte und heutige Eversburg gegenüberstellt", so der Vereinsvorsitzende.

Einfließen sollen nach dem Willen der Initiatoren möglichst auch zeitbedingte Veränderungen bei Vereinen, Kirchen, Firmen und Lokalen.

Außerdem soll besonders die Geschichte so weit wie möglich in Bildern aus dem Stadtteil aufgearbeitet werden. Der Bürgervereinsvorsitzende: " Wir appellieren an alle heutigen und ehemaligen Bewohner des Stadtteils, uns alte Fotos leihweise zur Verfügung zu stellen!"

Aber auch andere Dinge beschäftigen den Bürgerverein momentan nicht unerheblich. Dazu zählen der Straßenausbau " In der Masch", der gewachsene Verkehr auf der Straße " Die Eversburg" sowie die Auswirkungen, welche die Bundesgartenschau 2015 auf dem Piesberg mit geschätzten zwei Millionen Besuchern für den Stadtteil haben könnte.

Aber auch die Entwicklung des Rubbenbruchsee-Umfeldes treibt die Mitglieder des Bürgervereins um. " Für das alte Kaffeehaus Barenteich sollte Ende der 90er Jahre ein Hotelneubau entstehen. Der Baubeginn verzögerte sich aber um Jahre. Der jetzige Rohbau steht bereits viele Monate, ohne dass es weitergeht. Die Eversburger sind mit diesem Anblick sehr unzufrieden."

Auch werde immer häufiger gefragt, ob man überhaupt ein Hotel dieser Art an dieser Stelle brauche, zumal die Planung der Zufahrtsstraßen noch nicht abschließend geklärt sei. Der Bürgerverein hoffe auf ein baldiges Ende dieses unhaltbaren Zustandes, auch weil seit der Schließung des alten Kaffeehauses den Eversburger Vereinen ein größerer Saal für ihre Feste fehle.

Bekanntlich ist der Rubbenbruchsee im Stadtteil vor allem am Wochenende nicht nur für Osnabrücker ein stark frequentiertes Naherholungsziel. Dem Verein liegen allerdings über die Erholung Suchenden keine genaueren Zahlen vor. Ärgerlich sind Groß zufolge nach wie vor das wilde Parken und die untauglichen Versuche, in Stoßzeiten mit dem Wagen möglichst nahe an den See zu fahren, um dann festzustellen, dass alle Plätze besetzt sind. Der BV-Vorsitzende: " Dann wird auf engstem Raum umständlich gedreht und wieder zurückgefahren. Viele stellen anschließend in den Nebenstraßen die Garageneinfahrten zu." Aber es keimt Hoffnung bei Groß: Die Stadt habe offenbar dieses Problem erkannt und suche derzeit gemeinsam mit Bürgerverein und Anliegern nach Lösungen.

Alle Gedanken echter Eversburger kreisen letztlich immer wieder um das längst verschwundene Wasserschloss Eversburg, das in der neuen Stadtteil-Chronik einen gebührenden Platz einnimmt. Groß: " Da es heute vor Ort keine Hinweise mehr auf den alten Standort gibt und viele Neu-Eversburger noch nicht einmal wissen, dass es hier überhaupt mal eine Burg gegeben hat, wäre eine Infotafel wie unweit an der historischen Landwehr sehr zu begrüßen."

FREUT sich auf zahlreiche alte Fotos für den geplanten Bildband: Friedhelm Groß, Vorsitzender des Bürgervereins Eversburg. Foto: Uwe Lewandowski

Vereins-lnfo

Rund 800 Mitglieder zählt der Bürgerverein Eversburg und feiert im nächsten Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Vorsitzender ist Friedhelm Groß (64). Die Treffen des Bürgervereins finden je nach Bedarf vier- bis fünfmal im Jahr bei Mitgliedern des Vorstandes statt. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt ganze 3 Euro. Auskünfte zum Bürgerverein geben die Vorstandsmitglieder Groß (Tel. 124883) und Ingrid Arendt (Tel. 126995). - Am nächsten Donnerstag, 17. März, findet die öffentliche Jahreshauptversammlung des Bürgervereins im Alten Gasthaus Klatte, Atter Straße 117, statt. Thema sind auch Verkehrsfragen.
Autor:
uls


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