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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Jetzt schäumt es so richtig beim Händewaschen
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Düstruper Wasser besteht Härtetest
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Originaltext:
Jetzt schäumt es so richtig beim Haarewaschen

Düstruper Wasser besteht den Härtetest

Von Susanne Fetter

Voxtrup

Kein Kalk verstopft die Wasserhähne, und die Kaffeemaschine bleibt frei von Ablagerungen. Das Shampoo schäumt jetzt, wie es soll, und die Ersparnisse beim Waschpulver sind enorm. Seit September sorgt die neue Membranfiltrationsanlage des Wasserwerks Düstrup für weicheres Wasser. Die Nutzer freut' s.

Neugierig betrachten die Teilnehmer einer Führung durch das Wasserwerk Düstrup die neue Filteranlage. Versteckt in den blauen Rohren, befreit die gewickelte Membranfolie das Trinkwasser vom lästigen Kalk. Früher lag der Härtegrad des Wassers aus Düstrup, das die Stadtteile Voxtrup, Fledder, Kalkhügel, Schölerberg, Sutthausen, Nahne, Gretesch und Lüstringen versorgt, in der Kategorie vier.

Nach dem Umbau des Werks befindet er sich wie bei den beiden anderen Osnabrücker Wasserwerken Thiene und Wittefeld in Kategorie zwei. " Jetzt ist das Wasser aus Düstrup nur noch unmerklich härter", verkündet Joachim Nolte, Abteilungsleiter für Wasserbereitstellung der Stadtwerke Osnabrück.

Nolte rät daher den Bürgern, die sich zuvor einen Wasserenthärter angeschafft haben, diesen zu entfernen. Sonst werde das Wasser zu weich, und das sei für die Geräte im Haushalt äußerst schädlich.

Damit die Nutzer den Weg ihres Trinkwassers nachvollziehen können, zeigt Nolte den Teilnehmern der Führung das Wasserwerk vom Brunnen bis zu den großen Sammelbecken: Von hier aus wird das Wasser ins Netz gespeist oder fließt zum Wasserspeicher auf dem Schölerberg. Auch einen der neuen Membranfilter dürfen die Besucher einmal in die Hand nehmen.

Die meisten Teilnehmer kommen aus der direkten Umgebung. Alle haben eine positive Veränderung ihrer Wasserqualität festgestellt. Margarete Brüggenolte merkt es vor allem beim Wäschewaschen. " Ich brauche jetzt ein Drittel weniger Waschpulver", sagt sie. Die anderen pflichten ihr bei. Keine Kalkablagerungen mehr im Wasserkocher, der Kaffeemaschine und den anderen Haushaltsgeräten, die mit Wasser in Berührung kommen. Auch die Armaturen würden nun schöner und länger glänzen.

" Als das erste Mal das weichere Wasser durch unsere Leitungen floss, habe ich es beim Duschen sofort gemerkt. Seife und Shampoo haben so geschäumt wie sonst nur im Urlaub", meint Brüggenolte. Nur eines bemängelt die Voxtruperin: " Früher hat mir das Wasser aus der Leitung irgendwie besser geschmeckt."

FÜR KALKFREIES WASSER sorgen Membranfilter, die im Innern der blauen Rohre stecken. Uwe Berlsmann und Torsten Höckmann (von links), die Mitarbeiter des Wasserwerks Düstrup, sind von der neuen Technik überzeugt. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
Susanne Fetter


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