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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Frei Fahrt über Westerberg?
Zwischenüberschrift:
Sperrung als Versuch für Schinkel?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Freie Fahrt über den Westerberg

Sperrung als Versuch für Schinkel?

Die Sperrung des Wohngebiets Westerberg für den Durchgangsverkehr ist vom Tisch. Im Stadtentwicklungsausschuss rührte sich keine Hand für den Vorschlag des Hannoveraner Verkehrsplaners Dr. Wolfgang Haller, entsprechende Schilder mit dem Zusatz " Anlieger frei" aufzustellen. Statt dessen schlug die FDP-Politikerin Brigitte Gantke vor, es einmal im Stadtteil Schinkel zu versuchen.

Genervt von der Leserbriefdebatte in unserer Zeitung hatten viele Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses schon im Vorfeld der Sitzung vom Durchfahrtsvervot Abstand genommen. Hintergrund ist die Sorge, dass dieser Versuch einer Verkehrsberuhigung Sozialneid schüren könnte, weil der Westerberg allgemein als privilegiertes Viertel gilt. Zugleich hatte sich die Auffassung durchgesetzt, es reiche nicht, Schilder aufzustellen. Sie würden einfach ignoriert.

Die CDU-Politikerin Anette Meyer zu Strohen sprach sich dafür aus, bei der Verkehrsberuhigung für den Westerberg andere Wege zu beschreiten. So könnten Zebrastreifen und Buskaps installiert werden, um das Tempo zu drosseln. Für die Grünen betonte Sabine Bartnik die Notwendigkeit, den Verkehr insgesamt zu reduzieren. Am Westerberg sei das Problem auch hausgemacht, weil jedes zweite Auto aus dem Quartier komme oder ins Quartier gesteuert werde.

Thomas Haarmann (FDP) warnte davor, die Lärmprobleme an den Durchgangsstraßen im Westerberg-Viertel zu bagatellisieren. Die Politik müsse im Übrigen verhindern, dass ein Stadtteil gegen den anderen ausgespielt werde. Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel erklärte, das anvisierte Durchfahrtverbot sei der Bevölkerung nicht zu vermitteln. Zugleich wies er darauf hin, dass es nicht die Absicht der Stadt gewesen sei, den Verkehr vom Westerberg in andere Straßen wie die Natruper Straße oder die Lotter Straße zu verlagern. (rll)
Autor:
rll


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