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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Nur geringe Chancen für Sperrung des Westerberges?
Zwischenüberschrift:
Wohl keine Mehrheit im Stadtentwicklungssausschuss
Artikel:
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Originaltext:
Nur geringe Chancen für Sperrung des Westerbergs

Wohl keine Mehrheit im Stadtentwicklungsausschuss

Ein Durchfahrtverbot soll den Westerberg entlasten, wenn es nach den Vorstellungen des Arbeitskreises " Verbesserung der aktuellen Verkehrssituation im Bereich Westerberg" geht. Die Chancen dafür stehen jedoch nicht gut. Eine Entscheidung fällt möglicherweise bereits in der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstag.

Das geht aus einer Mitteilung des Fachbereichs Städtebau an den Stadtentwicklungsausschuss hervor. Das öffentliche Echo auf die Pläne für einen solchen Modellversuch war überwiegend negativ. Die Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses haben bereits signalisiert, dass der Vorstoß im Ausschuss nicht mit mehrheitlicher Zustimmung rechnen kann.

Deutlich wurde das bereits bei einer Sitzung des Arbeitskreises Ende Oktober, an der neben Westerberg-Anliegern unter anderem Vertreter der politischen Parteien und der Verwaltung teilgenommen hatten. Dabei wurde unter anderem auf die umfangreiche Berichterstattung in der Neuen OZ hingewiesen und die aus Stellungnahmen und Leserbriefen deutlich gewordene kritische Bewertung einer Westerberg-Sperrung für den Durchgangsverkehr.

Mit Kritik meldeten sich auch Anwohner der Natruper Straße zu Wort. In einem Schreiben an die Verwaltung äußerten sie die Sorge, dass für ihre Straße eine deutlich stärkere Belastung zu befürchten sei.

Von einem starken negatien Echo berichtete schließlich der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, CDU-Ratsherr Wolfgang Klimm. Er habe zahlreiche telefonische und schriftliche Proteste erhalten.

Von Seiten der Verwaltung wurde in der Sitzung darauf

" Durchfahrtverbot nur schwer zu kontrollieren"

hingewiesen, dass das Durchfahrtverbot nur schwer zu kontrollieren sein werde. Die im Arbeitskreis vertretenen Westerberg-Anwohner machten klar, dass sie am Durchfahrtverbot festhalten möchten. Sie fordern mehrheitlich Verwaltung und Politik auf, Stärke zu zeigen. Mit dem Modellversuch sehen sie ihren Stadtteil in einer " Vorreiter-Position"; die gemachten Erfahrungen könnten für Verkehrslösungen in anderend städtischen Bereichen nützlich sein.

Sollte es doch nicht zur Sperrung kommen, wünschen die Westerberg-Anwohner zumindest andere verkehrsberuhigende Maßnahmen. Gedacht ist etwa an zusätzliche Zebrastreifen oder an Buscaps. Ob es dazu kommt? Das wirds die Verwaltung prüfen, wenn der Stadtentwicklungsausschuss seine Entscheidung getroffen hat. (hs)
Autor:
hs


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