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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mit dem Nikolaus warten oder etwas weiter laufen
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Die Besucher der City bevorzugen am Nikolaiort oder am Vitihof - keine Staus am Salzmarkt oder Bahnhof
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Originaltext:
Mit dem Nikolaus warten oder etwas weiter laufen

Die Besucher der City bevorzugen die Garagen am Nikolaiort oder am Vitihof - keine Staus am Salzmarkt oder Bahnhof

Rush hour am letzten Samstag vor dem Fest, süßer klingeln die Kassen bei der OPG (Osnabrücker Parkstättenbetriebsgesellschaft mbH) höchstens noch an Westfalentagen: Wer am Samstag früh kam, fand in den innenstadtnahen Parkhäusern am Nikolaiort oder in der Vitihof-Garage noch ein Plätzchen. Wer erst um 11 Uhr anrollte, musste etwas weitere Fußmärsche in Kauf nehmen.

Mit dem Auto in die Stadt fahren ist gerade zur Weihnachtszeit eine nervenaufreibende Geschichte. " Der Aggressivitätsfaktor unter den Parkplatzsuchenden ist immens hoch", meinte Kerstin aus Osnabrück. Eigentlich sei es dumm, zu dieser Zeit mit dem Wagen in die Stadt zu fahren, aber da sie am Samstag noch viele Dinge im Osnabrücker Umland erledigen musste, nutzte auch sie ihren Pkw und ging in Osnabrück auf Parkplatzsuche. " Der Nikolaiort war am Nachmittag komplett dicht, da sind wir zum Ledenhof gefahren," erklärte die junge Frau. Zwar hätte auch hier gegen 14 Uhr die große Anzeigentafel besetzt gezeigt, aber nach rund 15 Minuten Wartezeit war die Parkhausschranke in Sicht. Bereits morgens um neun Uhr füllten sich am vierten Adventssamstag die Parkhäuser der OPG. " Um 9.15 Uhr war der Nikolaiort dicht, gefolgt vom Vitihof und um 10.30 Uhr war auch der Ledenhof gefüllt", berichtete Karl-Heinz Ellinghaus, technischer Leiter der OPG. " Es war für uns ein super Tag." Die Erwartungen hätten sich erfüllt.

Da Ellinghaus die Vorlieben der Parkplatzsuchenden kennt, versüßte ein Nikolaus in der Nikolai-Garage mit Stutenkerlen den Wartenden die Zeit. Die nette Geste wurde von den meisten Parkern freundlich erwidert. Allerdings machte ein Automobilist einen Verbesserungsvorschlag: Im nächsten Jahr sollte sich der Mann mit dem Rauschebart etwas weiter von der Schänke entfernt postieren, um das Einfahren nicht zu verzögern. Ein paar Meter vorher hätten die Fahrer noch mehr Zeit, die Scheiben herunterzukurbeln.

" Die Leute fahren nicht zum Bahnhof, um in die Stadt zu gehen," Nikolaiort und Vitihof würden bevorzugt, auch wenn dafür lange Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Doch das müsste nicht sein. Während im Schnitt 15 Wagen auf den Einlass in die Nikolaiort-Garage warteten, waren mehr als 300 Plätze in der Bahnhofsgarage frei und auch der Salzmarkt hatte genügend Kapazitäten. " Wir versuchen schon durch gezielte Werbung eine höhere Auslastung des Salzmarkts zu erreichen, aber nachmittags, wenn die Leute meinen, in der Stadt ist wieder Platz, bricht der Salzmarktbesuch ab," bedauert Ellinghaus die Situation.

Für alle Weihnachts-Spätzünder, die heute noch mit dem Wagen in die Stadt wollen, rät Ellinghaus: " Wer sich dem Warten in der Parkhaus-Schlange entziehen möchte, sollte in die Bahnhofs- oder Salzmarktgarage fahren." (sis)

Wie geparkt wird

Garagen-Auslastung wenn' s brummt

Auch die OPG-Homepage www.opg-os.de zeigt ständig die Auslastung der OPG-Garagen an. Die Neue OZ beobachtete die Lage am vierten Adventssamstag kontinuierlich. Fazit: Wer zu spät kommt, muss in die Bahnhofsgarage.

Und damit bis in die City laufen. Das jüngste OPG-Parkhaus ist das am schwächsten frequentierte, wie die Grafik zeigt. Die rote Laterne, die anzeigt, dass kein Platz mehr frei ist, leuchtete dort auch am letzten Stress-Samstag nie.

Geheimtipp für heute und morgen: Wer nicht allzu fußlahm ist, sollte gleich die Salzmarkt-Garage oder den Kollegienwall ansteuern. Von hier aus ist es nicht allzu weit bis in die City und abgesehen von der Kernzeit, 12 und 14 Uhr, ist hier noch ohne Wartezeit ein Plätzchen frei.

Der Nikolaiort und der Vitihof dagegen ist etwas für Frühaufsteher. Wer bis 11 Uhr die Innenstadt erreicht hat, hat vielleicht auch noch am Stadthaus oder Ledenhof eine Chance auf grünes Licht ohne Wartezeit.( swa)

DER NIKOLAUS tauchte noch einmal kurz vor Heiligabend an der Nikolai-Garage auf, um den Parkkunden die Wartezeit in der Schlange mit einem Stutenkerl zu versüßen . Fotos: Jörn Martens

SCHLANGENBILDUNG vor den citynahen Parkhäusern wie hier vor dem Parkhaus Nikolaiort. Wer gut zu Fuß ist, sollte den Salzmarkt oder die Bahnhofsgarage ansteuern. Hier ist meist etwas frei.
Autor:
swa


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