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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Alternative zum Hotel: Ein gläsernes Dreieck direkt an der Hase
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Drei Architekten aus Osnabrück und Umgebung legen Entwürfe für das Grundstück zwischen Konrad-Adenauer-Ring und Bruchstraße vor
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Alternative zum Hotel: Ein gläsernes Dreieck direkt an der Hase

Drei Architekten aus Osnabrück und Umgebung legen Entwürfe für das Grundstück zwischen Konrad-Adenauer-Ring und Bruchstraße vor

Es ist nicht gerade groß und nicht einfach zu bebauen: Aber auf dem dreieckigen Grundstück zwischen Konrad-Adenauer-Ring und Bruchstraße könnte demnächst ein architektonisches Highlight entstehen. Der Bauunternehmer Fritz Scholle hat drei Architekturbüros zu einem Planungswettbewerb für ein neues Dienstleistungszentrum eingeladen. Die Ergebnisse präsentierte er jetzt Planern und Politikern.

Auf den ersten Blick weisen alle drei Modelle bemerkenswerte Gemeinsamkeiten auf. Alle Architekten sprechen sich für ein vier- bis fünfgeschossiges Bürohaus mit gläserner Fassade und flexibler Nutzung aus, alle drei wollen dieses Dreieck an einer Seite öffnen.

Beim Entwurf aus dem Büro Dr. Ahrens + Pörtner aus Hilter reicht der Bau bis an die Hase heran, die an der Stelle noch in diesem Jahr geöffnet werden soll. Architekt Wilhelm Pörtner sprach sich dafür aus, den geplanten Haseuferweg entgegen den bisherigen Beschlüssen auf die nördliche Seite der Hase zu legen. Der von ihm skizzierte Bau öffnet atriumförmig zum Konrad-Adenauer-Ring. Eine vorgehängte Glasfassade schützt diesen Innenraum vor dem Lärm der Straße und lässt das Haus in der Außenansicht geschlossen erscheinen.

Dieser Grundidee ist auch das Büro Reinders + Partner gefolgt, allerdings wirkt der Baukörper insgesamt strenger. Ein wesentlicher Unterschied ist der größere Abstand zur Hase, der einen Fuß- und Radweg auf dem südlichen Ufer zulässt. Architekt Heiko Reinders stellte zwei Varianten mit vier oder fünf Geschossen vor, bekannte sich aber zu der höheren Bauweise.

Auf fünf Geschosse setzt auch das Büro Scholz & Partner, allerdings nur zum Konrad-Adenauer-Ring. Zur Bruchstraße öffnet sich der Baukörper, zur Hase wirkt er mit vier Geschossen weniger massiv. Architekt Klaus Scholz betonte, mit dieser Gestaltung solle die Bruchstraße als neue Ache zum Bahnhofsvorplatz betont werden.

Was mit den drei Entwürfen geschieht, ist noch offen. Das Grundstück gehört nicht etwa dem Bauunternehmer Scholle, der den Wettbewerb ausgelobt hat, sondern der Stadt. Die hatte mal erwogen, es der Holiday-Inn-Gruppe für den Bau eines Hotels zur Verfügung zu stellen. Ein Projekt, das Scholle verhindern möchte, weil er am benachbarten Advena-Hotel Hohenzollern beteiligt ist.

Stadtbaurat Jörg Ellinghaus würdigte Scholles Engagement und drückte seine Anerkennung für die drei Architektenentwürfe aus. Alle drei würden dem exponierten Standort gerecht. Die Stadt müsse nun entscheiden, wer das Grundstück bekommen solle.( rll)

EIN DREIECK, das sich öffnet: Das Modell aus dem Architekturbüro Scholz& Partner (im Vordergrund der Konrad-Adenauer-Ring). Fotos: Klaus Lindemann

EIN MARKANTER PUNKT ist das Dreieck zwischen Konrad-Adenauer-Ring und Bruchstraße. Hier die Vision des Hilteraner Büros Dr. Ahrens + Portner. Zur Orientierung: Links der Konrad-Adenauer-Ring, rechts das neue Gewerkschaftshaus (ehemals Sunburst).

DIE GLASFRONT wirkt auch da geschlossen, wo sie das Atrium abdeckt: Der Entwurf aus dem Büro Reinders - Partner (hier mit dem Konrad-Adenauer-Ring im Vordergrund) folgt der gleichen Idee wie das Büro Dr. Ahrens + Pörtner

UM DIESE FLÄCHE geht es: Bauunternehmer Fritz Scholle will mit seinem Vorstoß verhindern, dass am Konrad-Adenauer-Ring ein weiteres Hotel entsteht. Foto: Jörn Martens
Autor:
rll


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